Garnhybrid: Traditionell und doch nicht.

Foto-2Vor einiger Zeit habe ich ganz schlichte Fasern mit wunderbarer Qualität gekauft: ein naturbrauner Merinokammzug mit Milchseide grob gezogen.

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Diese Fasern waren wirklich ein Traum zu verspinnen, super leicht zum Ausziehen, weich, ein wenig seidig und ein klein wenig krauser als die super soften gefärbten Merinos und deshalb perfekt für ein weiches elastisches Garn. Also wurde ein recht dicker 2-fach-Zwirn daraus und er wurde wirklich wunderbar weich und federnd. Aber trotzdem wollte ich es etwas farbiger und irgendwie schräg. Und so entstand aus dem eigentlich ganz traditionellem Zwirn ein Mix. 

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Während dem Zwirnen nahm ich immer wieder bunte Merinofasern und spinnte sie UM den Zwirn herum. Dazu brauchte ich nur sehr wenige Fasern, die nicht viel länger als ihre eigene Fasernlänge zu sein brauchten. 

Foto-3 Kopie Kopie KopieDenn je länger die Fasern beisammen liegen, desto mehr Twist kommt in den Zwirn und der muss nach dem Umspinnen wieder ausbalanciert werden. Im Prinzip war es corespinning bei dem der fertige Zwirn als Kern diente. Die Fasern wurden kurz vor ihrem Ende noch zwischen den Singles geankert und sitzen absolut fest und unverrutschbar. Tja und das ist das Garn nun. Ist es ein normaler 2-facher Zwirn oder ist es ein Artyarn? Keine Ahnung. Verstricken wird es sich wohl völlig normal und easy, aber zu Spinnen war es wohl eher die Kategorie Artyarn.

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