Used-Look-Loop

Heute sollte eine DIY-Anleitung für die Verlosung vom Blog „Kleine Kleinigkeiten“ auf WordPress entstehen.

Foto 3-4Nur blöd, dass mein Mann die Bilder, die während dem Nähen entstanden sind, mit einem Software-update vom Ipad gelöscht hat! Ich hoffe ihr könnt euch das Ganze trotzdem vorstellen…

Vor einigen Tagen bin ich an einem Schaufenster vorbei gelaufen und dort wurde ein Loop mit Klecks-Optik für einen ziemlich überzogenen Preis verkauft. Ein Look, der ja bei jeder Umzugsaktion mit Streichen entsteht. Aber wenn ich grad nicht eine olle Jeans herum liegen habe, sollte es doch trotzdem kein großer Act sein, oder? Also hab ich es mal ausprobiert.

Und das ist der Versuch: Es sollte ein Loop mit Used-Look-Optik werden, aus vorhanden und recycelten Materialen bestehen, Garn beinhalten (schließlich ist das hier ja ne Handspinnere 😉 ) und er sollte schnell gehen.

Zutaten:

  • Stoff aus der Nähkiste
  • Textil- oder Acrylfarbe
  • Zierbordüre
  • Garn aus der Garnkiste
  • und das übliche zum Nähen: Faden, Nadeln, Nähseide, Schere und Nähmaschine
  1. Foto 3-3Ziel war es, den Stoff mit der Textilfarbe so zu beklecksen, dass es aussieht als sei der Stoff eine Weile in einem Malerateilier herum gelegen. Das ist gar nicht so einfach. Zufall ist eben einfach Zufall. Also möglichst zufällig mit der Farbe auf den Stoff klecksen. Das geht am besten wenn sich etwas Farbe an der Tülle anstaut und man dann die Tube mit ordentlich Schwung über den Stoff schlägt und sie dann kurz davor mit der anderen Hand abrupt abbremst. Das schleudert die Farbe recht zuverlässig zufällig auf den Stoff und zieht so kleine Fäden. Dann habe ich an manchen Stellen mit der Farbe ein paar Stempel auf gedruckt. Auch das geht recht gut, funktioniert aber logischerweise mit glatten Stoff viel besser:-). Um ehrlich zu sein, könnt ihr auch Acrylfarbe nehmen, denn die bekommt ihr beim Faschen definitiv nicht mehr raus. Sie ist allerdings nur bedingt flexibel.
  2. Nach dem Trocknen habe ich den Stoff mit der Bordüre benäht. Dabei solltet ihr auf passen, in welche Richtung der Stoff sich dehnt, sollte er dehnbar sein. Ich habe die Bordüren in der nicht dehnbaren Richtung aufgenäht.
  3. JeansAnschließend habe ich ein Strickstück gestrickt und ebenfalls angenäht. Das Garn ist handgesponnen und besteht aus BLF-Faser, gebleichtes Leinen, ein rosa Konengarn und einer aufgelösten und recycelten Jeans. Mehr dazu im Beitrag „Jeans, jeans, jeans“.
  4. Foto 1-4Das Strickstück habe ich Patentmuster gestrickt, damit es von beiden Richtungen gleich aussieht. Dabei habe ich den Stoff in der Länge einmal gedreht. Die Bordüren habe ich dazu genutzt die Naht zum Strickstück zu verbergen. Die Kanten des grünen Stickstoffes habe ich nicht vernäht, denn erstens ist er superflexibel und schwierig zu fassen, und zweitens franzt er nicht sonderlich aus und ich habe mir die Arbeit gespart.
  5. Et voilá: ein Recycling Used-Look-Loop 🙂

Foto 1-3

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4 Gedanken zu „Used-Look-Loop“

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