Stricken mit Isager und ein paar andere Bücher

Ich bin schon lange ein Fan von Helga Isagers Mustern. Seit ein paar Jahren stricke ich ein Muster nach dem anderen ab – zugegeben: seeeehr langsam. Jedes Teil mutiert bei mir zu Jahresprojekten. Aber ein Paar sind inzwischen entstanden und die möchte ich euch mal zeigen.

IMG_1437-1Zunächst zeige ich euch das Buch – mein Lieblingsstrickbuch: Maschenpoesie von Helga Isager ( Helga Isager: Maschenpoesie. 24 traumhafte Modele stricken mit feinen Garnen, Stockholm 2012.)

Das Buch ist alles andere als neu, aber immer noch mein Liebling, denn ich liebe ihre zeitlosen Teile. Ich denke, ich bin noch einige Jahre damit beschäftigt, die Teile zu stricken, die mir besonders gut gefallen. Und ja, auch weil ich so lange für jedes Teil brauche 😉 Zum anderen gefällt mir das Design von diesem Buch richtig gut. leicht monochromatische und schwarzweiße Landschaftsbilder und dazwischen wirklich geschmackvolle Aufnahmen der Strickstücke. Dass ich nicht die Einzige bin, der es gut gefällt, zeigt auch, dass in den letzten Jahren immer wieder Strickbücher auf dem Markt kommen, die sich an dieses Design anlehnen.

Aber erstmal zu meinen UFOS, die, bis auf ein Teil, keine mehr sind.

Das erste Teil war die Strickjacke NIGHTINGALE.

IMG_1438Sie wird aus 2 Garnen von Isager gestrickt: Die HIGHLAND WOOL zusammen mit der ALPACA 1 werden 2-fädrig gestrickt. Die Farben der beiden Wollen sind nicht ganz deckungsgleich, so habe ich mich für ein Curry entschieden, allerdings in 2 verschiedenen Tönen, sodass die Weste leicht meliert erscheint.

Das Muster ist richtig cool. Die Weste passt einfach super und ich liebe diese Glockentextur. Allerdings ist das Muster nicht ganz einfach zu stricken. Bei den Abnahmen am Hals gab ein paar Probleme und ich habe improvisiert. Entweder hatte ich an dieser Stelle etwas nicht geschnallt oder da steckt ein Fehler drin, der bei der Skalierung des Musters oder auch bei der Übersetzung entstanden ist. Warum ich das vermute ist, dass es mir bei anderen Muster ebenfalls passierte und es mir unwahrscheinlicher wurde, dass ich jedesmal etwas nicht geschnallt hatte… Aber wer weiß. Da ich denke, dass die Meisten, die dieses Buch stricken, erfahrene Stricker sind, wird sicher Jeder an der einen oder anderen Stelle etwas improvisieren können. Einem Anfänger würde ich dieses Buch auch unabhängig davon nicht empfehlen.

Auf der Isager-Webseite findet ihr unteranderem alle Garne von der dänischen Marke.

Das zweite Teil, dass ich strickte, war die Weste AMBER.

IMG_1443Die Weste ist etwas rustikaler, aber das Perlmuster kommt klasse in der Fläche und der dicke Zopf, sieht in echt genauso schön aus, wie auf dem Bild. Das Muster empfiehlt die Garne ALJ, ALPACA 1, ALPACA 2 und die TIVINNI. Ich habe allerdings mit handgesponnen Garn gestrickt. Das Garn stammt ausnahmsweise nicht von meiner Spule, sondern ich hatte mich auf Ravelry spontan verliebt und es einer anderen Spinnerin abgekauft. Es besteht aus Alpaka naturbraun mit orange gefärbten Corriedale 50:50. Gesponnen als 2-ply habe ich es 2-fädrig gestrickt und es passte zufällig exakt zum Isager Muster mit der 7er Nadel. Perfekt also.

Das Muster war super leicht zu stricken, aber auch hier musste ich bei dem Halsabnahmen ein klein wenig improvisieren. Aber wie gesagt: was soll´s 😉 Oh nein, ich sehe gerade, dass ich gar kein Foto von der fertigen Weste gemacht habe. Das hol ich bald nach!

Nebenher mein Mega-UFO: Das Shirt LEMON.

IMG_1441Eigentlich kaufte ich das Buch wegen diesem Pulli. Und ich startete wie vorgegeben mit der SPINNI Wolle in Hellgrau. Begonnen wird mit den 2 Mittelteilen und das war noch ganz interessant zu stricken. Dann ging es an die Biesen. Ehrlich, das war richtig nervig. Der seitliche Anschluss war auch etwas nervig, denn hier sollten die Maschen richtig gleichmäßig auf die gesamte Anschlusslänge verteilt werden. Dann geht es an die Fledermausärmel. Das war das Langweiligste, was ich je gestrickt habe: Glatt rechts auf ewig lange Reihen. Puh! Das war auch der Grund, warum der Pulli zu einem UFO wurde. Auf der anderen Seite liebe ich ganz einfache Strickmuster und glatt rechts sieht getragen einfach zeitlos aus und passt zu jeder jungen Mode. Also, Zähne zusammen beißen und durch…

Am Ende passierte aber das, was mich wirklich frustriert: Das gesamte Strickstück ist verzogen. Da ich auch Spinner bin, war sofort klar, was da los ist. Beim Dämpfen und Beobachten der einzelnen Maschen bestätigte sich meine Vermutung: Das SPINNI Garn war überdrallt. Die SPINNI ist ein traditionelles Single-Garn aus dänischer Wolle mit Ober- und Unterwolle. Der Verzug ist systematisch auf beiden Ärmel, die glatt rechts gestrickt wurden, nach links zu erkennen. Ich sprach mit anderen Strickerinnen, die ebenfalls das LEMON mit der SPINNI gestrickt hatten und sie hatten diese Panne glücklicherweise nicht, sodass wir nun vermuten, dass es ein Montagsknäuel war. Tja. Sh.t! Nach 2 Jahren UFO ist das richtig doof. Ich hab mein Bestes mit Waschen, Stretchen und Dämpfen getan, aber den Verzug nicht 100% raus bekommen. Wer von euch also noch eine Idee hat, vielleicht auch etwas radikaler, dem bin ich für einen Tipp dankbar.

Und dann hätte ich noch das letzte Teilchen: Das Top CORAL.

Gestrickt wird es mit 2 Garnen: VISCOLIN am Korpus und BOMULD am Träger.

IMG_1442IMG_1432Ich habe mich für die gleiche Farbe entschieden und bin bis jetzt begeistert. Der Träger ist klasse geworden und das Garn passt super zum Strickmuster. Dann geht es weiter mit der VISCOLIN und die strickt sich auf einfach nur gut. Aber dieser Teil hat wieder UFO-Qualitäten. So hänge ich im Moment noch mitten in der Mitte des Shirts fest. Aber mal sehen, vielleicht wird es diesen Sommer noch was, haha.

Jetzt möchte ich euch noch 3 weitere Bücher zeigen, die in mein Beuteschema fallen.

Das letzte Buch, das ich fand ähnelt sehr auffällig dem Isagerbuch: EINRUM. Erstes Buch.

Verlegt wird es vom Verlag einrum ehf. Ihr findet es auch auf der Webseite von Einrum. Entdeckt habe ich das ganz neue Label auf der h+h Cologne ganz unten im hintersten Eck. Das Ehepaar, zwei dänische Architekten, haben es gegründet und wollten ein Garn aus isländischer Wolle entwickeln, allerdings nicht tradtionell als Singlegarn sondern sie wollten es weicher gestalten. Und so kamen sie auf die Idee, die Fasern durch das Zwirnen zu öffnen und haben einen exotischen Zwirnparter gewählt: Thailändische Seide. Das Garn besteht also aus 2 Fäden: Isländische Wolle + Thailändische Seide. Und das Garn ist tatsächlich weicher als die traditionellen Garne. Klar, aber thailändische Seide? Hm, das überzeugt mich persönlich nicht wirklich.

Die Darstellung der Garne ist aber wieder sehr gut gelungen. Sie bedienen dem Naturhype und nutzen wie Isager monochromatische Bilder, isländische Landschaftsaufnahmen und dazu kommt ein wunderschönes Model, das die Tochter der beiden Labelgründer ist. Die Farben der Garne wurden an Mineralien angelehnt, eine Idee, die ich fast poetisch finde! Auch das Buch enthält schöne, ganz einfache und zeitlose Muster. Gelungene Inspiration, wenn auch sehr nahe an Isager angelehnt.

Ein andere Buch ist SWOOM maine von Carrie Bostick Hodge for madder. Maine 2015.

IMG_1450Das Buch ist quasi ein Sampler und veröffentlich Muster verschiedener kleiner Strickdesigner, die gleichzeitig ihre Garne, die sie featuren, vorstellen. Die Muster sind auch alle sehr einfach und zeitlos, manche vielleicht sogar ein wenig zu einfach. Aber dafür ist das Buch wieder ein kleiner Augenschmaus. Es kombiniert die Strickstücke ebenfalls mit viel Natur und schönen, diesmal farbigen, Naturaufnahmen. Angestrickt habe ich bisher noch keines der Muster, aber liebäugele mit dem Norwegerpulli für den ich bereits das Garn hier liegen habe 😉

Das letzte Buch, welches mir in die Hände fiel heißt WOODS und stammt von Making Stories, Verena Cohrs und Lisa Haferkamp. Berlin 2017.

IMG_1454Auch diese Buch ist ein Sampler von verschiedenen Strickdesignern die verschiedene Garnlabels vorstellen. Unter anderem die pflanzengefärbten Hey Mama Wolf Garne, die ich ziemlich cool finde. Das Buch unterscheidet sich im Konzept kaum vom Buch SWOOM mit farbigen Naturaufnahmen und dem Drum herum um die Muster. Was aber anders ist, sind die Profile von Garn und Designer, kleine Interviews, die wirklich charmant sind. Auf jeden Fall für denjenigen einen Kauf wert, der kleine Labels unterstützen will!

So, das war´s erstmal von mir und meiner Strickereien.

Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende!

 

 

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Stricken mit Paula M – Teil 2

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Geschafft! Ich habe fast alle Teile aus dem Buch von Susanne Müller „Stirnbänder Stricken“ testgestrickt, die ich mir vorgenommen hatte. Einige davon hatte ich im Teil 1 schon vorgestellt. Und einige waren noch in Arbeit.

Stirnband KAISA:

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 15.27.52In Arbeit war noch das KAISA, dessen Garn ich aus einem handgefärbten Kammzug mit vollfarbigen Verlauf (n-ply) spinnen wollte. Gesponnen hatte ich im Laufe unserer privaten Baustelle mit Handspinden. Leider ist das Garn ein wenig zu dick ausgefallen. An sich war das Ergebnis farblich, wie ich es mir vorstellte. Letzte Woche war ich dann bei Susanne und konnte das Original-Garn ansehen und stellte fest, dass es um einiges dünner war und – das konnte man im Buch nicht erkennen – nicht wirklich vollfarbig. Das Garn Wärmebild von Schoppel, Merino extrafein superwash (ll150/50g) ist ein 2-ply mit Verlauf, wobei der Verlauf aber – würden wir ihn von Hand spinnen – 2 fädrig gesponnen werden würde und damit beim Verzwirnen nicht völlig kongruent liegen würde, sondern eine leichte Melierung entstehen würde. Aber letztlich spielt das keine große Rolle für mich, schließlich wollte ich das Stirnband nicht kopieren 😉 Was aber eine Rolle spielt ist, dass mein Garn zu dick für eine 3,5er Nadel war. Angestrickt fühlte sich das Stirnband eher wie ein Topflappen an. Also nix für den Kopf. Da es nun mein letztes Teil ist und ich nicht gerade viel lila-pink trage, habe ich keinen weiteren Versuch gestartet, die Nadelstärke anzupassen und dann wieder am Muster herum zu schrauben, um die Stirnbandbreite zu erhalten.

IMG_0946Mein Fazit: Super schönes Muster – ich mag es, wenn sich die Zacken langsam herausbilden. Aber möchte man es mit handgesponnenes Garn stricken, sollte man definitiv mehr Sorgfalt beim Spinnen walten lassen als ich es tat. Diesmal wäre eine Spinnprobe und eine Strickprobe wirklich angeraten gewesen. Dieses Muster sollte wie angegeben mit einer 3,5er Nadel gestrickt werden, denn viele Anpassungen sind hier nicht möglich. Das Stirnband besteht aus 3 Zacken, die man höchsten in sich schmaler oder breiter gestalten könnte, aber nicht um eine Zacke reduzieren oder erweitern sollte.

Garnempfehlung: Schoppel Edition 3, Merino extrafine superwash (ll150/50g) Wärmebild 50g

Nadelstärke: 3,5

Stirnband ELISA:

ELISA war beim letzten Teil auch gerade noch in Arbeit. Bereits angestrickt, hatte ich es noch nicht fertig gestellt. Susanne hatte mir hier noch einen kleinen Insider-Tipp gegeben. Im Buch ist angegeben, dass die Bänder normal angeschlagen werden sollen und später dann mit einem Matratzenstich geschlossen werden soll. Ich habe es genau so gemacht und es funktioniert super. Von außen ist die Naht nicht zu sehen. Von Innen schon. Da ich aber so ein Kandidat bin, der sich gerne NICHT an Mustern hält oder einfach verpennt wieder ins Buch zu sehen, passiert es mir öfters, dass solche Nähte nicht mehr exakt hinten sitzen. Deshalb ziehe ich es vor – prophylaktisch sozusagen – Stirnbänder offen anzuschlagen. Und genau das macht Susanne bei Ihren Dawanda-Stirnbänder auch. Ihr Tipp war, alle Stirnbänder im Buch (die einfach hinten geschlossen werden würden) offen anzuschlagen und mit einem Maschenstich zu schließen. Bei ELISA habe ich das dann auch gemacht. Dafür war es aber in meinem Fall notwendig, die ersten Reihen, vor dem Verzopfen zu reduzieren und die Verzopfung sofort zu beginnen. Ich hatte ja im Teil 1 schon geschrieben, dass ich mal wieder das Muster angepasst hatte, indem ich die Breite um 6 Maschen reduzierte (also 2 Maschen pro Zopf), weil mein handgesponnenes Garn etwas in die Breite geht. Damit reduzierten sich die Verzopfung auch um je ein Maschenpaar und somit dann auch um 2 Reihen je Verzopfung. Eines führte  zum Anderen. ABER: Es ist kein Problem. Denn, mein Fazit:

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Das Muster ist super easy. Eine schlichte und Art plastisch zu Zopfen, die sich leicht justieren lässt. Das Muster lässt sich also beliebig skalieren. Auch der offene Anschlag zusammen mit dem Maschenstich klappt sehr leicht und perfektioniert das Stirnband, weil am Ende nicht mehr zu sehen ist, wo mal der Anfang war. Also, super Muster für Handgesponnenes!

Garnempfehlung: Lamana Puno, Alpaka/Merino (LL60m/50g), 100g

Nadelstärke: 7,0

LOTTA, die Mütze

Die Mütze LOTTA ist natürlich kein Stirnband und damit nicht in Susannes Buch zu finden. Das Muster LOTTA ist bei Susanne direkt in ihrem Dawanda-Shop als PDF erhältlich. Ich hatte schon länger ein handgesponnenes Garn hier liegen, dass ich farblich total schön fand und das eine Mütze werden sollte, doch wusste ich lange nicht, welches Muster ich nehmen möchte. Es sollte etwas im Muster passieren, also kein glatt rechtes, aber es durfte auch nicht zu verspielt sein, da ich es nicht als passend für das Garn empfand. Es sollte etwas mit klaren Formen sein. LOTTA sollte zufällig exakt mit der Nadelstärke gestrickt werden, die auch mein Garn brauchte. Perfekt! Das Muster ist wieder mal sehr einfach zu stricken. Das gilt eigentlich für sehr viele Muster von Susanne. Dieses hier ist wieder einsteigertauglich, denn die Zöpfe sind keine Zöpfe. Das Muster entsteht durch Zu- und Abnahmen und einem Rapport, der leicht zu merken ist. Es hat quasi keine Fallstricke, die ein Lesemuffel beim Stricken, wie ich es bin, verpassen könnte 😉

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Ein kleines Problemchen habe ich jedoch: Mein handgesponnenes Garn hat nicht so viel Sprungkraft, wie das Origialgarn, das Susanne verwendet: Debbie Bliss Rialto Chunky. Debbie Bliss hat generell sehr bouncy Garne, doch dazu im letzten Abschnitt. Handgesponnenes Kammgarn (also gesponnen aus 1. einem Kammzug, 2. der aus langen, eher glatten Fasern besteht, und 3. mit dem kurzen Auszug) hat per se nicht viel Elastizität verglichen mit einem Garn aus anderen Fasern oder mit einer anderen Spinntechnik versponnen wurde. Diese Tatsache zeigt sich jetzt in der Mütze. Die Größe passt perfekt, aber die fehlende Elastizität ist unvorteilhaft für das Mützenbündchen. Meine Lösung wird jetzt sein, dass ich ein feines Gummiband in das Bündchen einweben werde.

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Fazit: LOTTA ist mein Lieblingsmuster! Es ist für jeden geeignet, der schon ein klein wenig Strickerfahrung hat und ein bisschen Action beim Stricken haben mag.

Garnempfehlung: Debbie Bliss Rialto Chunky (LL 65m/50g), 150g

Nadelstärke: 5.0 und 6,5

Stirnband NOVA:

Bildschirmfoto 2018-01-31 um 12.12.37Zu guter Letzt zeige ich euch NOVA. Dieses Stirnband war zwar nicht eingeplant, aber ich bekam von Susanne zu Weihnachten 2 Knäuel Debbie Bliss Cashmerino Aran Tonals in grau geschenkt. Dazu suchte ich mir dann das Stirnband NOVA aus. Dieses Mal konnte nichts schiefgehen, denn das Garn passte exakt zum Muster. Ha! Dachte ich. Ich Muster-Muffel habe das Stricken bekommen und schnell gedacht, jetzt hast du das Muster gecheckt und das Buch beiseite gelegt und gemütlich auf der Couch vor mich hin gestrickt. Tja, dieses Mal wird der Knoten aber nicht am Ende, beim Schließen ins Stirnband gebracht, sondern genau in der Mitte und das Schließen erfolgt am Hinterkopf. Also durfte ich wieder aufribbeln. Gleichzeitig kam ich zum Schluss, dass ich das Stirnband wieder mit einem Maschenstich schließen wollte, statt mit einer Naht auf der Rückseite. Zunächst hatte ich wie das Muster im Buch sagt, geschlossen angeschlagen und das wollte ich nun auch ändern. Also ribbelte ich das gesamte Stirnband wieder auf. Das Garn von Debbie Bliss machte das super mit und es war überhaupt kein Problem. Also, 2. Anlauf, offener Anschlag, brav in der Mitte verknotet und am Ende mit einem Maschenstich geschlossen. Perfekt!

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Fazit: Wer das Muster auch liest, muss sich eigentlich nur die Frage stellen, ob er offen Anschlagen will oder nicht. Das Muster ist ein Halbpatent und strickt sich wirklich schnell und kurzweilig, obwohl es die meiste Zeit das Gleiche ist. Das Garn ist grandios! Wirklich. Es ist ein Kammgarn und dementsprechend glatt und leicht glänzend. Zusätzlich ist es richtig elastisch. Das kommt durch die Konstruktion des Garnes zustande, welches aus 4 Einzelfäden besteht, die mit einer guten Portion Drall gesponnen  und dann verzwirnt sind. Handgesponnen würde das Garn sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb habe ich nun ein Auge auf die Debbie Bliss Garne geworfen, obwohl ich eigentlich sehr selten meine Garne nicht selbst spinne.

Garnempfehlung: Schoppel Alpaka Queen, Alpaka/Merino (LL 200m/100g), 100g

Nadelempfehlung: 4,0

Ganz zum Schluss möchte ich ein paar Worte zum Buch an sich verlieren.

Ich habe bisher die Schwächen des Buches nicht angesprochen. Natürlich sind einige da. Das betrifft einige Schreibfehler, sowie wirklich ernste Schwächen im Grundlagenteil und einige Kritikpunkte an einem Teil der Bebilderung. Ich möchte hier deshalb nicht weiter darauf eingehen, denn diese Kritikpunkte richten sich nicht an die Autorin, sondern an den Verlag selbst. Die Autorin hatte nur eingeschränkt Einfluss auf die Gestaltung des Buches. Ich beziehe mich hier ausschließlich auf den Inhalt, also die Muster selbst, denn nur diese stammen wirklich aus Susannes Feder. Letztlich muss einfach festgestellt werden, dass der Autor zwar auf der Klappe eines Buches steht, aber nicht für alles verantwortlich ist, was zwischen diesen Klappen geboten wird.

Bildschirmfoto 2018-01-31 um 12.40.47Deshalb möchte ich auch noch zusätzlich zu dem Buch auf Susannes PDF-Anleitungen hinweisen, die in ihrem Dawanda-Shop erhältlich sind und sehr leicht verständlich sind und ohne fragwürdiges Buchlayout, Bebilderung und Lektorat entstanden sind.

Die Fakten zu Paula M:

  • Paula M alisa Susanne Müller
  • Dawanda-Shop: Paula_M https://de.dawanda.com/shop/paulam
  • Insta: Paulastrickt https://www.instagram.com/paulastrickt
  • Das Buch: Susanne Müller, Stirnbänder stricken, 20 traumhafte Designs & spannende Muster, 2017 erschienen beim Fischer-Verlag.

Viel Spaß beim Stricken ❤

 

 

Noch mehr Matthes-Spindeln

Das Spindelglück geht weiter! Pünktlich zum Februar kann ich euch weitere Matthes-Spindeln anbieten.

Diesen Monat führe ich andere Spindeln aus der Drechselwerkstatt Matthes Senior im Shop ein. Letzten Monat habe ich euch erstmals die Einsteiger-Spindeln vorgestellt, die die beiden Matthes nach meinen Gewichts- und Wirtelwünschen angefertigt haben. Jetzt möchte ich euch 3 Spindelklassen vorstellen, die Uwe & Angela für die fortgeschrittenen Spinner angefertigt haben.

Es wird 3 Spindelklassen geben. Sie sind dieses Mal nach ihren Gewicht unterschieden.

  • Zwirnspindeln
  • Mittelgewichte
  • Reifspindeln

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Ähnlich wie die Einsteigerspindeln gehören die Zwirnspindeln zur der „schweren“ Gewichtsklasse (ca. 30-39g) der Handspindeln. Die Wirtelgestaltung kann entweder wie die Anfängerspindeln als Scheibenspindel ausgeführt sein, dann verfügen sie über eine langsamere aber langanhaltenden Drehung. Oder der Wirtel kann kompakter geformt sein und damit schnellere Drehgeschwindigkeiten erreichen. Somit sind die Zwirnspindeln bedingt auch für die ersten Spinnversuche geeignet.

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Die mittelgewichtigen Spindeln liegen zwischen 25g – 32g. Sie sind Spinnspindel für die stärkeren Fäden. Sie haben eine vergleichbare Schaftlänge wie die Zwirnspindeln und Einsteigerspindeln, dennoch haben sie meistens eher kompakte Wirtelformen und damit flotte Drehgeschwindigkeiten.

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Die Reifspindeln sind ganz besondere Spindeln. Ihre Wirtel werden aus 2 Hölzern gefertigt. Ein schweres Holz bildet den Reif, während das leichtere Holz den Kern des Wirtes bildet. Diese Konstruktion stabilisiert durch die Dichte- bzw. Gewichtsverteilung im Wirtel das Drehverhalten der Spindel. Zudem handelt es sich mit einem Gewicht zwischen 20g-25g um die Leichtgewichte der 3 Spindelklassen und eignen sich für die Spinnerei von feinen Fäden. Dementsprechend kürzer fällt die Schaftlänge der Spindeln aus.

Angela Matthes hat mir in einem längeren Gespräch genau erklärt, wie diese Spindeln gefertigt werden und ich muss sagen: Hut ab! Das ist Präzisionsarbeit vom Feinsten.

UNADJUSTEDNONRAW_thumb_3045Sie fertigen zunächst den Reif. Er wird immer aus dem dichteren, also schweren Holz gedrechselt. Danach wird er gewogen um zu ermitteln, welches Holz den Kern bilden soll und aus welchem Holz der Schaft gedrechselt wird. Das Ziel ist meist ein bestimmtes Gewicht zu erreichen. Ist die Entscheidung für die Hölzer gefallen, wird auf den Millimeterbruchteil genau der Kern gedrechselt. Dieser muss perfekt in den Reif passen. Beide Teile werden verleimt und dann erneut in einem Stück gedrechselt. Zuletzt kommt der Schaft an die Reihe und der soll auch exakt in den Wirtelkern passen. Und zu guter letzt sollen am Ende alle drei Teile zusammen das Zielgewicht ergeben. Puh! Was für eine Arbeit!

Um so mehr freue ich mich, dass Angela bei der Besprechung des Spindelkonzepts, welches mir für den Shop vorschwebte, dazu geraten hatte die Gruppe der Leichtgewichtspindeln mit diesen kleinen Schätze zu bestücken. Denn sie sind nicht nur optisch echt etwas besonderes, sondern hinter dieser aufwendige Konstruktion und dem Spiel mit den verschiedenen Holzdichten steckt der kleine, aber effektvolle Kniff, dass die Spindeln viel besser laufen.

Vielen Dank liebe Angela für diese wunderbaren Exemplare! ❤

Ein kleines PS zu den Shopangeboten: Ab sofort werden diese Spindeln nur noch in einer versicherten Postsendung versandt. Das dient eurer Sicherheit und der Tatsache, dass es furchtbar schade um die Arbeit von Uwe & Angela wäre, wenn solch eine Spindel im Post-Äther verschwindet.

PPS: Das Shop-Update mit den neuen Spindeln erfolgt am 1. Februar.

Spindel-Glück und neue Faserfeinheiten

Hallo ihr Lieben und ein gesundes, glückliches und wolliges neues Jahr!

Und mit dem neuen Jahr kommen gleich ein paar Neuerungen. Nicht nur, dass hinter den Kulissen endlich wieder alles in seinen Bahnen angekommen ist, die Werkstatt erfolgreich umgezogen ist und endlich wieder Normalität herrschen kann, so gibt es für euch nach dem Shop-Urlaub am 7.1.  auch neue Produkte.

Über eines freue ich mich ganz außerordentlich. Und damit möchte ich euch in 2018 wieder begrüßen:

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Handgedrechselte Spindeln von der Familie Matthes Senior!

Ich gebe gut und gerne zu völlig befangen zu sein, denn ich bin ein Fan der Matthes-Spindeln und spinne selbst ausschließlich mit Ihnen, wenn ich zu Handspindel greife. Und ich tue das, weil ich sie zum Einem wunderschön finde und weil ich das Erleben und  Begreifen von Holz sehr genieße, nicht nur bei Spindeln. Und zum Anderen, weil ich die Spindeln einfach technisch sehr schätze.

Ebenholz6Umso größer ist meine Freude darüber, dass ich nun diese Spindeln bei mir im Shop haben darf. Dabei konzentriere ich mich besonders auf die Einsteiger. Es war mir schon lange ein Bedürfnis, Einsteigern, die im Gegensatz zu uns chronisch Spinnsüchtigen, oftmals noch einen Frustrationsberg während dem Lernen überwinden müssen, die Sache zu erleichtern, indem sie sich zumindest nicht mit so manchen Spindelkeulen, die auf dem Markt als Anfängerspindeln verkauft werden, plagen müssen.

Deshalb beginne ich jetzt mit der Einführung von Einsteigerspindeln von Matthes in meinen Shop als Alternative zu den einfachen, selbstgebauten Anfängerspindeln, welche nach wie vor verfügbar sind. Diese Matthesspindeln für Einsteiger folgen einem Schema: Sie haben ein Gewicht von zwischen 25-35g und sind damit Mittelgewichte (wenn man mal die „Keulen“ mit bis zu 75g als Schwergewichte definiert) und Allrounder, welche noch alle Wege zu Genrevorlieben der Lernenden offen halten. Die Wirtelformen orientieren sich überwiegend an Scheibenspindeln mit einem mittleren bis großen Wirteldurchmesser. So entsteht ein ruhiges, nicht besonders schnelles, aber dafür langanhaltendes Drehverhalten. Der Drall drängt nicht sofort an die Finger des Einsteigers und die Spindel wechselt nicht sofort ihre Drehrichtung und droht zu Boden zu fallen. Der Einsteiger hat etwas mehr Zeit das Spinnen im Flug zu lernen.

Die Spindeln gibt es als Kopf- und Fußspindeln und alle sind wunderschöne Einzelstücke. Die Familie Matthes hat mir wirklich eine Disziplin-Übung während dem Produktshooting zugesendet. Aber schaut einfach selbst:

Es gibt auch wieder die Option ein Spindel-Faser-Set zu schnüren. Dazu habe ich ein „Plusprodukt“ im Shop (Matthes-Spindel-Faser-Set), welches als Ergänzung zu einer Matthesspindel erhältlich ist und wie gewohnt die farbliche Individualisierung anbietet. Leider war es shoplogistisch nicht möglich diese Option IN die einzelnen Spindelangebote mit einzubauen. Aber ich denke ihr findet euch auch so zurecht.

Neue Faserfeinheiten

CollagerolagsEine andere Neuerung ab diesem Jahr betrifft die Faserfeinheiten. Auf Anregung von euch werde ich Schritt für Schritt meine Produkte um 2 andere MIC-Varianten erweitern. Ich habe nun mit der 19mic-Variante begonnen. So gibt es nun das altbekannte Rolag-Abo und auch gleich das neue Matthes-Spindel-Faser-Set aus australischen Merino mit 19 mic Feinheit. In Planung ist eine weitere Variante mit 21mic feinen Merino. Desweiteren gibt auch schon das Kammzug-Abo in einer neuen Variante: 18mic in Bio-Qualität.

Diese Faservarianten werden zur TDF auch den Kalender betreffen. Hier ist noch nicht ganz klar, ob es 1 Alternative zur Standart-Ausführung geben wird oder sogar 2. Doch bis zur TDF ist noch ein wenig Zeit. Auch der Adventskalender wird 2018 in einer feinen Variante verfügbar sein.

Und zu guter Letzt gibt es nach dem Shop-Urlaub noch ein DE LUXE-Rolag-Abo. Dieses besteht auch aus den feinen Fasern zusammen mit einen 25% Anteil an Edelfasern.

Neue Einsteigerkurse beginnen wieder

Einsteigerkurs

Gleich nächste Woche geht es wieder mit 2 Anfängerkursen los. Kommendes Wochenende findet der Chrashkurs für totale Neulinge hier in Coburg statt und am darauf folgenden Wochenende geht es mit dem fortlaufenden Grundlagenkurs für Anfänger mit Vorkenntnissen los. Wer Lust hat, der kann sich gerne noch anschließen. Die Kurse sind im Shop noch buchbar. Für den Chrashkurs, der dieses Mal an nur einem Wochenende stattfinden wird, gibt es bei uns auf dem Hof auch eine Ferienwohnung als Übernachtungsgelegentheit für Weitreisende.

So, nun wünsche ich euch einen tollen Start ins neue Jahr und ich hoffe, dass euch vieles Aufregendes und Wolliges bevor steht!

Liebe Grüße aus der neuen Werkstatt 🙂

 

Paula M trifft auf Handgesponnenes, Teil 1

1380748563-482Paula M – Ein Stricklabel aus Coburg, das handgestrickte Stirnbänder, Mützen, Stulpen und andere Accessoires herstellt. Susannes Produkte sind seit 2011 über Dawanda zu bekommen und seit Sommer 2017 können endlich einige ihrer Designs auch nach gestrickt werden. Ihr Buch „Stirnbänder stricken“ ist vor einigen Monaten beim Fischer Verlag auf den Markt gekommen und ich möchte es euch nun vorstellen.

Gleich zu Anfang: Ich bin befangen! Wer mich schon eine Weile kennt, weiß, dass Susanne und ich in der gleichen Stadt wohnen und befreundet sind. Klar, stricksüchtig trifft auf spinnsüchtig, 2 Nerds in einer kleinen Stadt, da war unsere Freundschaft vorprogrammiert.

Dennoch schätze ich Susanne nicht nur als Freundin, sondern auch als Kollegin. Sie ist eine Perfektionistin und sie ist besessen von ihrer Arbeit, genau wie ich auch. Und so hatten wir schon stundenlange Gespräche über die beste Wolle, das ideale Maschenbild, den richtigen Drall und Bounce für Mütze xy. Und genau deshalb weiß ich, wie ihre Designs entstehen, warum sie welche Wolle für welches Muster wählt und ich weiß mit wieviel Liebe und Perfektion sie ihre Bestellungen herstellt. Da muss man schon als Freundin mit Antworten leben, wie: „… sorry, ich konnte nicht ans Telefon gehen, weil ich das Stirnband nicht weglegen wollte. Das könnte man im Maschenbild sehen…“ Etwas irre, aber perfekt.

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Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich eines ihrer Buchexemplare bekommen habe und ich begann ihre Stirnbänder zu stricken. Aber mit meinem eigenen Garn. Und davon möchte ich euch berichten: Stricken mit handgesponnenen Garn.

Dieser Blogbeitrag ist nur ein erster Teil meines Berichtes. Dieses kleine Strick-Projekt, das abends hier und da bei mir mitläuft, dauert etwas länger. Ich habe im Moment sehr wenig Freizeit und ich werde sicher noch bis ins Frühjahr daran weiter stricken. Aber ich möchte euch jetzt schon etwas zeigen, denn jetzt ist Winter und jetzt steht Weihnachten vor der Tür.

Ich habe einige Garne bei mir in der Werkstatt liegen gehabt und dazu passende Projekte nach der ungefähr passenden Nadelstärke heraus gesucht.

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Da wäre einmal mein Garn GRETA. Das ist ein Serien-Garn für mein Stirnband GRETA aus meinem Shop. Es ist ein melierter N-Ply aus Merino mit Maulbeerseide als Halbkammgarn gesponnen.

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Dann hätte ich da ein Einzelstück. Ebenfalls wie GRETA ein melierter N-ply aus Merino mit schwarzen Bambus und Ramie gemischt.

 

IMG_6075Und ich hatte noch ein Reststrang eines wundervollen handgesponnen Garnes, das nicht von mir stammt, sondern, welches ich von einer anderen Spinnerin für ein Strickprojekt abgekauft hatte: Ein ebenfalls melierters Garn, 2-ply aus Corriedale und Alpaka in Halbkammgarnqualität.

Für diese 3 Garne habe ich mir diese Muster heraus gesucht:

ELISA – Das Flechtband

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 14.50.56Nadelstärke: 7,0mm

Lauflänge: 120m

Maschenprobe: 16 M x 20 R = 10 x 10 cm

Hier passte meine Garnstärke nicht ganz. Die Nadelstärke gefällt mir sehr gut für mein Garn, jedoch entwickelte es sich in der Musterprobe als breiter. Eigentlich wäre das bei dem Stirnband total egal, denn es sieht auch breiter echt super cosy aus. Aber ich hatte nur eine begrenzte Lauflänge. Ich bin das Risiko eingangen und habe dann dann Muster weniger Maschen gestrickt (6 Maschen pro Flechtband). Das Ergebnis finde ich immer noch super schön, aber – Oh nein! – das Garn reichte dann nicht. Deshalb ruht das Band jetzt bis zum nächsten Bier mit Susanne, in der Hoffnung, sie kann mir einen schönen Übergang zaubern.

Fazit: Das Muster an sich ist toll! Wirklich. Es ist total einfach zu stricken und dennoch nicht langweilig. Und der Zopf sieht schön geflochten aus ohne breite Löcher zwischen der Verzopfung zu haben. Mit handgesponnen Garn ist es ebenso unkompliziert (wenn man genug Lauflänge hat, haha). Auch wenn das Garn etwas dicker ist oder man die Nadelstärke nach oben anpassen muss, ist das alles klein Problem. Ich würde die Nadelstärke aber nicht nach unten verändern, denn dann verliert der Zopf seine optimale Breite und sein schönes Volumen, es sei denn ihr fügt wieder Maschen pro Zopf dazu. Hier solltet ihr stets in 2er Schritten pro Zopf erhöhen, sonst funktioniert das Muster nicht!

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SVEJA wurde zu GRETA

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Ich wollte zunächst das Sitrnband Sveja stricken, aber bei der Maschenprobe merkte ich dass das Garn zu dick für die Nadelstärke ist und da ich das Muster nicht anpassen wollte (es ist ein wenig aufweniger) entschied ich mich für das Muster GRETA. Aber genau so läuft es eben mit handgesponnen Garn, es hat meistens genug Eigenwillen, dass nicht nur das Strickmuster den Ton angeben kann.

Nadelstärke: 5,5mm

Lauflänge: 105m

Mascheprobe: 13 M x 19 R = 10 X 10cm

Während den Stricken bemerkte ich, dass mein Garn etwas zu dünn für das Muster ist. Aber dieses Muster ist so einfach, dass es kein Problem ist: Ich habe einfach eine Rippe hinzu gefügt. Bei der einmaligen Verzopfung in der Mitte habe ich dann einfach 3 statt 2 Rippen verzopft.

Fazit: Perfektes Muster für Einsteiger. Es ist richtig einfach zu stricken. Es lässt sich auf für handgesponnenes Garn simpel anpassen. Eine größere Nadelstärke ist überhaupt kein Problem und die kleiner Nadelstärke ist mit meiner Anpassung auch total einfach, sofern euch die zusätzliche Rippe gefällt.

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Stirnband Mila

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Dieses Stirnband ist auch wieder so einfach, dass jeder Einsteiger es lernen kann. Man strickt bis zum Ende einfach nur das Perlmuster und der Kniff am Ende ist der Knoten, der beide Enden zusammen bringt.

Nadelstärke: 5,0 mm

Lauflänge: 225m

Maschenprobe: 17 M x 27 R = 10 x 10cm

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 15.11.30Ich habe das Muster zunächst genaus so gestrickt, wie von Susanne angegeben. Es war die gleiche Nadelstärke, wie zuvor mein Strickprojekt, für das ich diese Wolle gekauft hatte und dort wie hier habe ich 2-fädrig gestrickt. Das Stirnband ist dadurch einen kleinen Tick breiter geworden, wie die von Susanne angegeben Maße des fertigen Stirnbandes. Ich empfinde es nicht als Problem, denn ich persönlich mag breite Stirnbänder, wo der Dutt oben rausschaut und der restliche Kopf schön warm gehalten werden kann sehr gerne. Das Stirnband ist bei Susanne als Geburtstagsgeschenk gelandet und sie hat es zusammen mit ihren Milas fotografiert. Der Größenunterschied ist kaum zu sehen.

Ich habe Mila dann nochmal für ein Teenager-Mädel gestrickt. Hier habe ich 4 Maschen weniger aufgenommen und das Band etwas kürzer gestrickt und das hat auch wunderbar geklappt.

Fazit: Das Stirnband ist ein Allrounder. Es kann mit fast jeder Wolle gestrickt werden, denn Ab- und Zunahmen sind total leicht umzusetzen. Nur beim Knoten muss man dann eben mal die Maschen zählen und neu aufteilen, aber das sollte jeder hinbekommen.

Dann hatte ich noch etwas von dem letzten Garn übrig und ich habe es wieder doppelfädrig zu einem anderen Stirnband verstrickt.

OLA – Doppellagig und super warm

Nadelstärke: 5,0mm

Lauflänge: 180m

Maschenprobe: 18 M x 24 R = 10 x10 cm

Dieses Stirnband ist einer meiner Lieblinge, denn es ist sehr schlicht. Ich mag besonders den Umschlag im Band, denn es macht eine schöne Gesichtsrahmung, wenn man es trägt. Aber, es ist etwas langweilig zu stricken. Das ist immer der Haken bei schlichten Designs. Das Stirnband wird in der Runde glatt rechts gestrickt. Ich habe diesmal nichts für mein Garn justiert. Aber ich bin mir sicher, dass es absolut kein Problem wäre, sowohl die Maschenanzahl, also auch die Nadelstärke zu verändern. Das Coole an diesem Stirnband ist: Es liegt doppelagig am Kopf und ist sehr warm. Hier pfeift kein Wind durch die Maschen!

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So, das waren meine Stirnbänder bis jetzt. Ich sagte ja, dass ein 2. Teil folgen wird. Hier plane ich dieses Stirnband.

Kaisa – Perfekt für ein Verlaufgarn

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 15.27.52Hierfür habe ich ein Garn, welches ich aus einen handgefärbten Kammzug gespindelt hatte und n-ply verzwirnte. Wie immer, war die Lauflänge zu kurz und deshalb habe ich einen anderen Kammzug gefunden, der farblich passt, aber noch verspindelt werden muss. Auch dieser wird navajo verzwirnt werden, denn ich möchte einen vollfarbigen Farbverlauf haben, von dem meiner Meinung nach das Muster lebt.

 

 

Lotta – die Mütze

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 15.32.02Und zu guter letzt habe ich hier noch ein anderes hangesponnenes Garn aus einem handgefärbten Kammzug mit Nylon. Aus diesem Garn wird LOTTA gestrickt werden, eine Mütze, die zwar nicht in Susannes Stirnband-Buch zu finden ist – es ist ja auch eine Mütze 😉 – aber ihr könnt die Anleitung in ihrem Shop als PDF-Anleitung kaufen. Besonders schön ist, dass es dazu auch die passenden Handstulpen gibt. 🙂

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Die Fakten

„Stirnbänder Stricken“ von Susanne Müller ist in jedem Buchhandel erhältlich oder auch über ihren Dawanda-Shop.

Susannes Strickstücke sind über ihren Dawanda-Shop erhältlich. Dort gibt es auch PDF-Anleitungen von Produkten, die nicht im Buch enthalten sind.

Susanne hat außerdem einen Insta-Account, der echt pure Inspiration ist und wo ihr auch Kontakt zu ihr aufnehmen könnt.

Und wer nun noch ein schnelles Weihnachtsgeschenk braucht, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herzen legen. Entweder zum Verschenken oder auch um kleine Geschenke zu stricken, die wirklich in 1-2 Stunden am Abend umzusetzen sind.

Ich wünsche euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit. Da ich mich wahrscheinlich in diesem Jahr nicht mehr melden werde, wünsche ich euch auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wo ich mich dann aus der neuen Location der Werkstatt wieder melden werde.

Alles Liebe!

 

 

Die Tour de Fleece mit Back to the Wheel

Obwohl unsere Gruppen-Aktion schon einige Wochen am Laufen ist und sich regen Austausches erfreut, habe ich noch immer das Gefühl, dass wir irre früh dran sind. Dennoch, es ist notwenig für unser spezielles Feature unserer TdF-Gruppe.

Es geht um die diesjährige Tour de Fleece, die im Juli parallel zur Tour de France statt findet und bei der wir Spinner unsere Räder (oder Spindeln) ebenso sportlich wie leidenschaftlich anschmeißen. Die TdF findet dieses Jahr von 1. – 23. Juli statt. Gesponnen wird gerne in Teams, bei denen es Teamchallenges oder Etappenchallenges geben kann oder bei denen sich die Gruppen unter bestimmen Mottos oder in bestimmten Spinngenres zusammen finden. Oft werden auch Verlosungen mit Etappen- oder Teamzielen verbunden. Selbstverständlich kann auch freifliegend mitgesponnen werden.

Dieses Jahr gibt es zum erstem Mal aus ein Back to the Wheel-Team. Wir haben natürlich auch unsere eigenen Teamziele und Besonderheiten. Begonnen hat unser Team mit folgender Besonderheit:

Wir spinnen die TdF gemeinsam mit einem Faserkalender. Nachdem der Adventskalender so viel Zuspruch bekommen hat und mehrfach der Wunsch geäußert wurde, dass es doch schön wäre, nicht bis zur nächsten Weihnachtszeit warten zu müssen, habe ich mir überlegt, dass die TdF fast genauso lang ist wie der Advent und ziemlich genau auf die Halbzeit des Jahres fällt. Perfekt für einen Faserkalender!

Der Faserkalender

Der Faserkalender funktioniert exakt wie der Adventskalender nur die Fasermenge variiert etwas. Es gibt 21 Tütchen, für jede TdF-Etappe eines. In diesen Tütchen befindet sich je 1 Rolag und zusammen haben wir eine Fasermenge von 175g. Die Farben können wie immer frei gewählt werden und der Kalender eignet sich ideal für einen langen Farbverlauf über alle Rollen. Die Tütchen werden dann durch nummeriert und verschlossen geliefert. Es bleibt also wieder die Überraschung beim Spinnen!

Und so sieht der erste Kalender aus:

 

 

Der Faserkalender ist auch der Grund, warum wir so früh am Start sind. Die Tütchen werden alle einzeln von Hand bestempelt und die Röllchen nach dem Kundenwunsch kardiert. Das dauert. Im letzten Advent uferte der Zeitaufwand so sehr aus, dass ich beschlossen hatte, dass dieses Angebot nur mit Vorbestellung und längerer Vorlaufzeit, in der die Tütchen vorgestempelt werden, möglich ist. Und so sitze ich nun bereits seit einigen Wochen und schiebe immer wieder ein Schwung Tütchen über den Stempeltisch.

tdf17-kopie-2Das ist unser Rennradler, der uns jeden Tag begleiten wird. Er befindet sich auf jedem Tütchen und radelt durch die verschiedenen Landschaften und Stadtkulissen. Die Namenvorschläge variieren gerade noch. Im Rennen sind Eugen Spinner, Willy Wheel u.a….

Unser Team

Während wir uns nun auf Ravelry in der Back to the Wheel Gruppe langsam zusammen fanden, kam 2 weitere Wünsche auf. Einige würden gerne im TdF-Team mitspinnen, aber eigene Fasern verwenden und einige würden gerne den Kalender mitspinnen, aber sich nicht zum TdF-Team in so fern verpflichten, als dass sie täglich mitspinnen müssen oder zu unserer Gruppen-Challenges beitragen müssen. Selbstverständlich muss bei uns niemand irgendetwas. Aber es ergab sich, dass es organisatorisch praktischer erschien, in unseren Team noch 3 Gruppen einzuführen, die mit unserer Team-Challenge in Zusammenhang stehen.

Unsere Team-Challenge: Der Team-Strang. Wir spinnen alle gemeinsam gemütlich vor uns hin und zählen am Ende unsere Garn-Laufmeter zusammen und ermitteln einen virtuellen Team-Strang. Hierbei geht es nicht um Feinspinnen und den längesten Faden. Es geht um den gemeinsamen Strang. Die Garne können hierfür Lace, wie auch Artyarn oder Ultrabulky sein. Jeder Meter trägt zum gemeimsamen Ziel bei. Es gibt kein besser oder schlechter.

Und jetzt zu den Team-Gruppen

Kalender-Gruppe: Diese Gruppe spinnt einfach den Kalender und muss nicht an der Lauflängen-Zählung dabei sein. Sie spinnen mit, quatschen mit und haben einfach Spaß im Team.

Lauflängen-Gruppe: Diese Gruppe ist für jeden, der mit eigenen Fasern mitspinnen möchte, also keinen Kalender abspinnt, aber dafür zu unserem Team-Strang beiträgt. Hier werden die Laufmeter gezählt.

Kalender-Lauflängen-Gruppe: Und zu guter Letzt ist dies unsere ursprüngliche Teamidee. Das gemeinsame Spinnen des Kalenders und dabei, just for fun, sehen, wieviel Garn jeder so aus der gleichen Fasermenge macht und WIE er es macht. Wir haben also die gleichen Startbedingungen, aber jeder gestaltet anders und dennoch ziehen wir alle am gleichen Strang. Hier werden am Ende die Laufmeter gezählt und wir schauen, was jeder so daraus gemacht hat. Es geht also nicht um das sportliche zählen, sondern um den interessanten Vergleich unterschiedlicher Gestaltungen und der Freude an der Vielfalt.

Um die Teammitglieder den Gruppen zuordnen zu können gibt es unser Team-Logo in 3 Varianten. Das Logo wird während der TdF auf das Ravelry-Profilbild montiert. Innerhalb unseres Teams, können wir so ganz leicht erkennen, wer zu welcher Gruppe gehört. Dies wird dann später für die Verlosungen wichtig sein.

 

Die Verlosungen

Die Kalenderverlosung hat in sofern Tradition, als dass ich diese schon im Advent gemacht habe als Dank für das Teilnehmen an meiner Kalender-Aktion, das gemeinsame Spinnen, posten, Quatschen und die schöne Zeit zusammen. Und da die Kalender Gruppe auch unsere Start-Gruppe war, möchte ich dies beibehalten. Wer einen Kalender spinnt nimmt automatisch an der Verlosung teil. Es gibt wie beim letzten Mal 3 Preise. 2 Preise werden an den 2 Ruhetagen verlost und der 3. Preis am Finaltag. Diese Preise sind an keine Challenge gekoppelt, es sind die Kalenderpreise.

Da wir aber auch eine Nicht-Kalendergruppe ins Team gewonnen haben, habe ich nachträglich eine weiteren Preis mit aufgenommen. Es wird einen Spinnmeterpreis geben. Dieser wird erst nach der TdF vergeben, wenn alle in Ruhe abgehaspelt haben und die ihre Spinnmeter ermittelt haben. Achtung, nur für diesen Preis geht es nicht um die Garnlaufmeter, sondern um die Spinnmeter! Und diese Spinnmeter werden außerdem auf 175g runter gerechnet, denn die Kalender-Laufmeter-Gruppe spinnt ausschließlich mit 175g und wir brauchen eine Vergleichsbasis. Dies ist der einzige sportliche Preis und geht an denjenigen, der die meisten Spinnmeter auf 175g hingelegt hat und soll eine Motivation für die sportlichen Spinner unter uns.

Die Preise werde ich noch nicht verraten, aber es gibt genug kleine Spinnleckereien geben.

 

Die Verlosungen

Die Kalenderverlosung hat in sofern Tradition, als dass ich diese schon im Advent gemacht habe als Dank für das Teilnehmen an meiner Kalender-Aktion, das gemeinsame Spinnen, posten, Quatschen und die schöne Zeit zusammen. Und da die Kalender Gruppe auch unsere Start-Gruppe war, möchte ich dies beibehalten. Wer einen Kalender spinnt nimmt automatisch an der Verlosung teil. Es gibt wie beim letzten Mal 3 Preise. 2 Preise werden an den 2 Ruhetagen verlost und der 3. Preis am Finaltag. Diese Preise sind an keine Challenge gekoppelt, es sind die Kalenderpreise.

Da wir aber auch eine Nicht-Kalendergruppe ins Team gewonnen haben, habe ich nachträglich eine weiteren Preis mit aufgenommen. Es wird einen Spinnmeterpreis geben. Dieser wird erst nach der TdF vergeben, wenn alle in Ruhe abgehaspelt haben und die ihre Spinnmeter ermittelt haben. Achtung, nur für diesen Preis geht es nicht um die Garnlaufmeter, sondern um die Spinnmeter! Und diese Spinnmeter werden außerdem auf 175g runter gerechnet, denn die Kalender-Laufmeter-Gruppe spinnt ausschließlich mit 175g und wir brauchen eine Vergleichsbasis. Dies ist der einzige sportliche Preis und geht an denjenigen, der die meisten Spinnmeter auf 175g hingelegt hat und soll eine Motivation für die sportlichen Spinner unter uns.

Ort des Geschehens und die Kalenderbestellung

Alles findet auf Ravelry statt. In unserer Back to the Wheel Gruppe wird sich schon rege ausgetauscht und hier kann sich jeder Mitspinner anmelden und sich bis zum Juni für eine der 3 Gruppen entscheiden.

Hier wird auch der Faserkalender vorbestellt. Die Vorbestellung ist nicht verbindlich. Sie ist wichtig für mich, da ich die Tütchen vorbereiten muss und genug Fasern auf Lager haben muss. Es ist einfach nicht möglich in 3, 4 Wochen die verbindlichen Bestellungen just in time zu bearbeiten. Dafür dauert so ein Kalender einfach zu lange in der Herstellung. Deshalb gibt es die Vorbestellzeitraum bis zum 1. Juni auf Ravelry.

Im Juni (wahrscheinlich auch etwas früher) beginnt der Kalenderverkauf. Dann wird das Kalender-Angebot im Onlineshop auf verfügbar gestellt und ihr könnt den Kalender verbindlich bestellen und dabei nochmal eure Faserwünsche angeben. Die Ravelry-Vorbestellung ist KEIN VERBINDLICHER KAUF, nur eine Reservierung.

Verkaufschluss ist das Ende der 3. Juni Woche. Das ist Wichtig! Ich schaffe es nicht in der letzten Woche spontane Kalenderbestellungen zu bearbeiten und dann noch pünktlich zu verschicken. In der 4. Woche erfolgt ausschließlich der Versand und ich bin schon gespannt, wie die DHL-Annahmestation 30+x Pakete annehmen wird 😉

Das Kalenderangebot könnt ihr euch schon im Shop ansehen, auch wenn es noch nicht verfügbar ist.

Zur Ravelry-Gruppe findet ihr hier und dort könnte ihr auch Fragen stellen oder euch einfach schon mal dazu gesellen. Dort sind auch schon die Gruppen-Logos verfügbar und ihr seht, wie es mit der Vorbestellung läuft.

Und zu guter Letzt gibt es auch einen Hashtag für Instagram: #tdf2017backtothewheel

Ich freue mich, wenn ihr mit am Start seid!

Liebe Grüße aus der Werkstatt:-)

Fasertausch im Fasching

Der letzte Fasertausch liegt schon wieder 1 Viertel Jahr zurück. Wahnsinn, mir kommt es viel kürzer vor. Aber jetzt steht schon der Fasching vor der Türe. Ich muss gestehen, dass ich der totale Faschingsmuffel bin. Mir muss die Bonbons schon hinterher werfen… Aber bei der Wolle ist ja alles ganz anders! Mit ihr kann man so ziemlich alles kompensieren. Deshalb gibt es jetzt im Februar einen Faschings-Fasertausch. Die Idee stammt von der lieben Ilromasche, dank dir für die Anregung.

Und so schaut´s aus:

Wir bilden wie immer einen Tauschkreis in dem jeder ein Päckchen Fasern für einen anderen zurecht macht. Doch dieses Mal könnt ihr eurer FaserversenderIn ein Thema zum Mischen als Herausforderung mitgeben.

Die Voraussetzung ist ein Faschingsthema, z.B.: Meerjungfrau, Prinzessin, Clown, Cowboy, Elvis Presley, Alf, Minions, Darth Vader oder irgendetwas anderes, als das man sich oder die Fasern verkleiden kann.

Euer Thema wird zusammen mit eurer Versandadresse an eure ausgeloste VersenderIn weiter geleitet. So haben beide, Empfänger und Versender einen Überraschungseffekt. Ich denke, das könnte spannend werden.

Und nun die Termine:

Der „Anmeldezeitraum“ ist diese Woche bis zum kommenden Wochenende (1. Feb.WE). Die Verlosung der Versenderrunde mache ich dann am Sonntag den 5.2.

Ziel ist es über die Faschingsferien spinnen zu können, daher schlage ich als Versandzeitraum die 3. Februar-Woche vor. Also bis spätestens zum Freitag den 17.2. sollte das Päckchen raus sein. Wir haben also dann 2 Wochen Zeit, die Fasern klar zu machen.

Der Faserrahmen: 50g / Maxibriefversand / handverarbeitete Fasern (gefärbt, kardiert oder sonst wie gemischt) / Thema des Empfängers wird integriert. Da die Ferien ja eher kurz sind, dachte ich, wir versuchen es mit 50g.

Ravelry: Wer Lust hast der kann zu uns in die Gruppe Back to the Wheel in Ravelry überschauen. Dort haben wir einen Thread mit Anmeldeliste. Und ihr könnt schon mal in die Wunschthemen rein spicken. Ihr könnt mir auch einfach eine Mail schreiben und ich setzte euch dann dort auf die Liste. In Ravelry könnt ihr wie immer eure Bilder posten mit uns Quatschen.

Instagram: Oder Ihr könnt auch auf Instagram posten unter den Tag #Faschingmitbacktothewheel

Yep, das wäre es also. Also, macht mit und verlegt wie ich den Fasching ans Spinnrad, denn die Straße wird mich niemals mit Clownsnase sehen ;-)…

Das Hollefest – ein Rückblick

Zwei Wochen sind wir schon im neuen Jahr und ich habe das Gefühl dass alles Neue, von dem ich dachte, es wird sich im Laufe des Jahres langsam einfinden, bereits in den ersten 2 Wochen mit lautem Klopfen an der Türe bemerkbar macht. Meine Hoffnung schwindet, dass es ein ruhiges Jahr werden könnte. Doch wie soll es auch anders sein, wenn da immer heißt: Im jeden Ende liegt bereits ein neuer Anfang. Ich hatte mich wohl einfach in der Annahme, der Jahreswechsel sei der finale Paukenschlag nach einem intensiven und arbeitsreichen Jahr, geiirt. Denn es scheint auch gleich der Auftakt in ein weiteres intensives Jahr zu werden. Und ich hatte zu Silvester auch darum gebeten, dass meine Projekte weiter gedeihen mögen. Man achte auf seine Wünsche…;-)

Doch ich möchte euch anstatt von den Projekten von Silvester berichten. Wie ich es ja schon beworben hatte, fand am Jahreswechsel das Holle-Fest statt und ich hatte das Vergnügen dort als Spinnerin teilnehmen zu dürfen. Üblicherweise findet es 1 x pro Jahr, meist um den 6.1. – der Tag der Holle – statt. Doch dieses Mal fielen die Wochentage und die Wochenenden so, dass es zufällig Silvester wurde.

Das Tagungsthema war das „Blaue Ländle – Vom Spinnen und Weben“. Wer die Mythologie um die Holle kennt, weiß, dass sie sehr viel reichhaltiger und vielschichtiger ist, als uns das Grimm´sche Märchen von der kissenschüttelnden Frau im Himmel erzählt. Die Holle hat viele Aspekte, viele Gesichter und viele Lebensbereiche, in denen sie einwirkt. Das Spinnen und Weben ist ein Themenbereich in der Holle-Mythologie und um diesen drehte sich unser Treffen.

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Das Spinnen und Weben ist ein Thema der Fäden. Diese Fäden können jene sein, die wir mit der Spindel aus Wolle und Flachs fertigen und dann in Textil weiter verarbeiten. Sie können aber auch symbolische Fäden sein. Der Lebensfaden, den die Nornen entstehen, verknüpfen und vergehen lassen und der dann der Goldmarie im Märchen von Frau Holle riss und ihr den Weg in das Hollereich zeigte.

Wir alle kamen in der eisigen Kälte des beginnenden Abends im Feriendorf von Hübingen an. Schon auf dem Weg begleitete uns die Holle, denn die ganze Landschaft war völlig in Eis & Frost gehüllt. Das erste Weben begann bereits nach der Ankunft. Sieglinde Müssig-Jarnicki begleitete uns mit Gesang und Gitarre auf den spiralförmigen Wegen von Volkstänzen, bei denen sich die Tanzenden an den Händen haltend umeinander winden und sich zu verknoten drohten und jedes Gesicht an dem des anderen vorbei zog.

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Vera Zingsem leitete unser Eröffnungsritual in Sinne der Nordamerikanischen Tradition und bließ den Rauch der Pfeife in unsere Runde und lud die Götter und die Holle zu uns ein. Danach deckten wir den Tisch für die Holle mit allerei natürlichen Leckereien, die in großer Fülle von allen mitgebracht wurden. Das Depatcho ist wie die Pfeife eine indianische Tradition, wo Mutter Erde ihrer Gaben gedankt wird und ihr ein Mahl zurückgeben wird. Wie ein Mandala wurden ihre Speisen trappiert. Ein Kreis aus Flachs bildete den Rahmen und das Zentrum bildet eine Muschel. Diese Muschel bleibt mit Glück am Ende in der Glut übrig und kann im nächsten Jahr wieder verwendet werden.

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Unter dem klaren und brillanten Sternenhimmel an diesem Abend wurde ein Feuer einzündet und ihre Speisen dem Feuer übergeben. Schmatzend verbreiteten sich die Gerüche von Nüssen, Schokolade und dem ein oder anderen Zimtstern in unseren Nasen. Der Holle scheint es geschmeckt zu haben und der himmlische Spinnrocken (der Gürtel des Orion) leuchtete direkt über uns. Die Muschel lag wie in Altar im Feuer auf dem zwei Walnüsse glühten. Sie blieb uns tatsächlich erhalten und war durch das Feuer wunderschön gezeichnet.

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Am nächsten Tag haben wir uns mit beiden Seiten des Spinnens, der irdischen Seite des Handwerks und der jenseitigen Seite des Netzes aus Lebensfäden, dass uns alle verbindet, beschäftigt. Stets schnurrte das Spinnrad von Gaby Fischer, neben dem der Rocken mit selbst verarbeiteten Flachs stand. Sie erzählte uns in spinnender Weise von der Flachsverarbeitung, vom Anbau der Leinpflanze, ihrer Verarbeitung und von den Mühen, die ein fertiges Leinen fordert. Der Flachs, der in der Blüte so Blau wir der Himmel ist und für wenige Tage Holles Blaues Ländle zeigt. Aber sie erzählte uns auch einige ihrer Geschichten, die sie von den Alten ihrer Region mündlich gesammelt hat und die noch voleinn den Spinnstuben und dem allerlei seltsamen, was in den dunklen Nächten geschehen konnte, aus eigenem Erleben berichten konnten. Da ging es um die Orakeltraditionen der Rauhnächte und um den Schabernack der Jungen Leute, den sie im Schutze der Dunkelheit trieben und von den Gaben des wilden Heeres, das durch die Dörfer fegte. Alles an der Grenze zwischen der Wirklichkeit und dem Reich der Holle.

Danach durften alle ihr Glück versuchen und wir erprobten uns mit Handspindeln und den ersten Fasern. Ganz anders als in den üblichen Einsteigerkursen, die sich nur auf das Handwerk und das technische Prinzip des Spinnen und der Wollverarbeitung widmen, fanden diese Versuche in einem anderen Geist statt. Das Spinnen war mehr, denn es war der Nachmittag vor Silvester und der Abend des Orakelns und der Gedanken an das Neue stand und bevor. So bekam ein Satz, mit dem die Holle oft umschrieben wird eine ganz reale Bedeutung: „… und sie spinnt die Wirklichkeit aus den Wünschen und Hoffnungen der Menschen…“ Und genau das taten wir. In einer Spinnmeditation erfuhren wir das Spinnen des Fadens als eine symbolische Handlung für das Schöpfen von Wirklichkeit. Wir taten das, was die Holle tut, wenn sie die Wirklichkeit spinnt. Und jeder konnte in seine Schöpfung die Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr legen. Diese wunderbare Erfahrung begleitete Lydia Burghart auf ihrer Harfe, die uns mit ihren Klängen ein wenige jenseits der Wirklichkeit führen konnte. Momente der Stille, der Achtsamkeit und der Verbundenheit untereinander, die ich so noch nie bei einem Einsteiger-Workshop mit 25 Menschen erlebte. Ein Geschenk, das wahrlich von der Holle kam!

bildschirmfoto-2017-01-17-um-15-10-57Alle hatten ein erstes eigenes Garn und konnten daraus einen Talisman binden. Für mich ist ein handgesponnenes Garn etwas stark mit Energie Aufgelandenes. Jeder noch so kleine Zentimeter wandert durch unsere Finger. Jede einzelne Fasern wird in ihre Lage gebracht und jede Einzelne Farbe nehmen wir war. Wir treten mir unseren Füßen oder kreiseln die Spindel mit unseren Fingern und erzeugen Energie, die in den Faden wandert und die losen Fasern zu etwas Konkreten und Belastbaren machen. Für mich ist diese Arbeit magisch. Denn wir Schöpfen etwas aus einem Dunst von Fasern, die alles Möglich werden können. Aber wir gestalten und erschaffen etwas. Und ähnlich wie beim Backen und Kochen, denke ich, dass es eine Rolle spielt, mit welchen Gedanken und in welchem Geist wir das tun.

ak_10067505_gr_1Ein Garn zu spinnen, in dem all die guten Gedanken des Herzens stecken, hat für mich eine Kraft. Und kann ich auch all meine Wünsche dort hinein konzentrieren und sie in die Wirklichkeit holen. Das ist für mich der Talisman. Seine roten Perlen erinnern mich an die Ebereschenbeeren, die gerne für Schutzamulette genutzt wurden. Sie erinnern mich aber auch an die Blutstropfen, die die Goldmarie und Dornröschen verloren, als sie sich stachen und die wir Frauen zu jedem Mond opfern, wenn wir ein Stück unserer Lebensenergie der Erde zurückgeben. Die Holle ist auch eine Frauengöttin, die in 3-facher Gestalt zu finden ist. Im Grimm´schen Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot finden wir sie in ihren drei Farben Weiß, Rot und Schwarz als das Schneeweißchen, das etwas ruhiger und sanfter beschrieben wird, als Rosenrot, die als lebhabft und keck beschrieben wird und als die Mutter, die weise den rechten Rat hat. Und da haben wir noch den Bären, der seinen Winter bei den Dreien verbringt, der sonst seinen Winterschlaf in der Höhle oder einem Erdloch unter der Schneedecke verbringt. So finden wir auch hier wieder die Erdmutter, die tief unter der Erde lebt, wo der Weg zu ihr über Höhlen, Brunnen und tiefe Seen führt. Hier verbringt der Bär seine Zeit und amüsiert sich mir den beiden Mädchen. Doch als er sie im Frühjahr verlässt, reißt er sich sein Fell auf und der Glanz der Sonne in Form von purem Gold schaut unter seinem Fell hervor. Nicht nur der Bär zieht sich in seine Höhle zurück, sondern auch die Sonne verbringt ihren Winter bei der Holle.

freyr_by_johannes_gehrtsUm die Sonne drehte sich auch unserer Jul-Eber-Ritual. Der Eber ist wie der Bär ein Symbol für die Sonne. Das goldene Glücksschwein, das wir alle von den Neujahrs Traditionen kennen hat hier seinen Ursprung. Der Eber Gullinborsti, dessen goldenen Borsten die Strahlen der Sonne repräsentiert, gehört zu den Heiligen Tieren des Frey, der Gott, der am engsten mit der Fruchtbarkeit der Natur assoziert wird. Das Neujahrsschwein nahm unsere Wünsche und Vorsätze für das neue Jahr entgegen, die dann der Erde und dem Reich der Holle übergeben wurden. Danach wurde orakelt, die Runen und die Karten befragt, gesungen und getanzt und der ein oder andere Wein vergossen.

dsc05329Der nächste Morgen war so unerbittlich, wie die Holle nun mal sein konnte. Sie erinnert einen stets an die Konsequenzen, die man zu tragen hat auch wenn man das ein oder andere Gläschen in ihrem Namen gehoben hat. Doch die Geschichten, von Holle, Wodan, den Nornen und dem Weltenbaum fielen wie ein Balsam auf den noch nicht ganz im nächsten Morgen angekommenen Geist. Auch an diesem Tag war die Landschaft wir in ein Kristallkleid gehüllt und erinnert an die Geschichten, die man sich in den Alpen über die Eiskönigin mit den Schloß aus Kristall erzählte und eine andere Facette der Holle spiegelt, die als Eisrießin an ihre Ursprünge aus Eiszeit der Menschenheitsgeschichte erinnert.

Den Abschluss unserer 3 Tage leitete Vera wieder in nordamerikanischer Tradition mit dem Rauch der Pfeife ein, mit dem symbolisch die Götter in Dank verabschiedet werden. Wir alle freuten uns erneut über die geteilten Momente, über die neuen Knoten, die wir in das Netz knüpften und über alles, was jeder Einzelne in die Runde brachte. Es waren 3 Tage voller Energie und Inspiration und es war ein wahrlich magischer Übergang in das neue Jahr.

Ich möchte gerne allen die dort den Mut hatten, die Spindel in die Hand zu nehmen danken. Zu sehen, wie ihr auf solch eine besondere Art in die Welt von uns Spinnern eintaucht, war eine sehr berührende Erfahrung an die ich stets mit Freude zurück denken werde. Ich hoffe sehr, die ein oder andere wieder zu treffen. Und ich danke Vera für die Einladung zu so einem bereichernden Erlebnis mit euch allen!

Als letzter Nachhall habe ich hier noch ein kleines poetisches Rätsel. Ich denke, dass alle, die sich an die Spinnmeditation erinnern, schnelle alle Zeilen gelöst haben werden. Und selbst verständlich ist das Rätsel auch für alle anderen Spinnerinnen etwas, die sich auf eine etwas andere Weise dem Spinnen nähern mögen. Viel Glück 🙂

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Und zu guter Letzt möchte ich gerne allen vom Hollefest die Spinnmeditation als PDF anbieten. Schreibt mir eine Mail an backtothewheel(at)icloud.com und ich sende es euch zu. Genauso, wie das Spinnskript, wenn einer von euch die Spinnerei vertiefen möchte!

Aller liebste Grüße an alle, schön euch getroffen zu haben!

Bildquellen:

  • Nornen: Wiki Commons
  • Bilder von Hollefest: Vera Zingsem
  • Flachs: http://www.alice-wonderland.de/wp-content/uploads/lein.jpg
  • Schneeweißchen: http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.ansichtskarten-center.de%2Fwebshop%2Fshop%2FProdukteBilder%2F10139%2FAK_10067505_gr_1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.ansichtskarten-center.de%2Fmaerchen-nr-2-schneeweisschen-und-rosenrot-baer&h=640&w=447&tbnid=GgiWS5NOO04lQM%3A&vet=1&docid=hu9VLwYJn_1LNM&ei=0yZ-WJjCEqyBgAbDn4HAAg&tbm=isch&client=opera&iact=rc&uact=3&dur=273&page=0&start=0&ndsp=21&ved=0ahUKEwjY97bfrsnRAhWsAMAKHcNPACgQMwgiKAgwCA&bih=668&biw=1280
  • Frey: Wiki Commons

Neues aus der Werkstatt

Liebe SpinnerInnen,

das neue Jahr hat begonnen und in Sachen Spinnen ziemlich viel Neues gebracht. Besonders in Sachen Kurse und gemeinsam Spinnen: Neben dem bisherigen Workshop für Einsteiger, der in Bamberg und in Miltenberg angeboten wird, kommt nun ein neuer Kurs in Bamberg dazu. Die Handspinnerei geht außerdem auf Reisen nach Berlin und in Coburg soll eine Spinnstube entstehen.

Wenn ihr Lust auf so eine Spinnstube habt, dann schreibt mir doch eine E-Mail und ich halte euch auf dem Laufenden, ich würde mich sehr freuen: backtothewheel@icloud.com

.. und das ist die Idee:

Foto 2-14Spinnstube in Coburg: Wie ihr ja wisst, gibts zur Handspinnerei die offene Werkstatt in Coburg. Sie wird nun bald 1 Jahr alt, ist mit allem ausgestattet, was sich das Spinnerherz wünscht und hat sich im Sommer, wie im Winter als gemütlich und gut klimatisiert erwiesen – das ist ja bei alten Gebäuden immer so eine Sache 😉 Es soll ein Spinn- UND Strickkreis werden und 1 mal im Monat an einem Samstagnachmittag stattfinden. Es wird Kaffee und Kuchen geben, jeder kann an seinem Projekt spinnen oder stricken und wir können uns gemütlich austauschen. Es ist kein Unterricht, trotzdem stehe immer mit Rat und Tat zu Seite.

Der monatliche Termin ist noch offenen und ich freue mich über Vorschläge. Mein Vorschlag ist ein Samstag von 15:30 – 18: Uhr.

Natürlich muss im Winter ordentlich eingeheizt werden, Getränke und Kuchen stelle ich zur Verfügung, deshalb freue ich über einen kleinen Unkostenbeitrag auf freiwilliger Spendenbasis.

Foto-3Tagesworkshop in Coburg: Vor jeden Spinnkreis bietet es sich an einen Tagesworkshop zu unterschiedlichen Themen zu machen. Das Thema kann während dem Spinntreffen weiter  bearbeitet werden und das nächste Thema zusammen ausgesucht werden. Im Sommer können wir zusammen im Gärtchen vor der Werkstatt Wolle färben, Vliese waschen und die Füße beim Spinnen in die Sonne halten 😉

 

Foto 2-13Themen können sein:

  • Kammzüge selber herstellen
  • Kardieren von Edelfasern
  • Färben im Glas (Solarfärben)
  • Verarbeitung von Locken
  • Artyarnspinnerei
  • Spinnen mit besonderen Spindeln
  • uvm.

Termin: ein Samstag von 11:30 – 15:00

Kosten: 15 € + Material

Und nun zu den neuen Terminen in diesem Frühjahr:

Bildschirmfoto 2016-01-17 um 14.30.14 KopieBerlin: Besonders freue mich über einen Tagesworkshop in Berlin! Dank Marisa von Maschenfein kann der  Kontakt zum Laden KNIT KNIT – Berlin von Nina zustande. Jetzt läuft gerade die Anmeldephase für dein Einsteigerkurs in Berlin-Mitte. Mehr Infos dazu findet ihr hier. Wer Lust hat, ins Spinnen reinzuschnuppern, der ist hier richtig. Es wird sicher ein super schöner und lockerer Tag werden, an dem wir mächtig der Faserlust frönen können. 🙂


spinntüten Workshop
Spinnen für Fortgeschrittene in Bamberg: Der fortlaufende Kurs richtet sich an alle bisherigen Workshop-Teilnehmer und alle Spinner, die bereits einige Erfahrung mit Handspindel und Spinnfasern haben. Er wird im 2-wöchigen Rhythmus stattfinden und es wird eine große Pause von 4 Wochen in derMitte des Kurses geben. Das hat den großen Vorteil, dass der Körper und die Finger in aller Ruhe mitlernen können.  Mehr Infos zu dem Inhalt gibts hier.

 

Bildschirmfoto 2016-01-19 um 21.44.41Kinderspinnen: Und seit einigen Woche gibt es in der Werkstatt Kinderspinnen am Spinnrad. Kindern fällt das Spinnen oft viel leichter und schnell entstehen richtig tolle Garne. Gesponnen wird aus bunten Farbmischungen. Das Warum wird in kleine, für Kinder leicht verständliche Themenkarten gepackt und die Musterkarten ergeben ein schönes Album bunter Tageswerk. Auch hier gibts mehr Info über die Inhalte.

 

 

Alle neuen Termine in der Übersicht:

Berlin KNIT KNIT: Tagesworkshop für Einsteiger, So: 21.02.2016

VHS Miltenberg: 2-Tagesworkshop für Einsteiger, Sa/So: 2./3.04.2016

VHS Bamberg: 2-Tagesworkshop für Einsteiger, D0/Fr: 7./8.04.2016

VHS Bamberg: Fortlaufender Kurs für Fortgeschrittene, ab Do: 14.04.2016 in 2-Wochen-Rhythmus

Werkstatt für Handspinnerei Coburg: Kinderspinnen am Spinnrad, wöchentlich, Termin nach Vereinbarung

Puh, das wars erstmal 🙂 Ich hoffe es ist was spannendes für euch dabei und ich freue mich total, ein paar von euch wieder zu sehen…

Viele liebe Grüße aus der Werkstatt!

Knit Kit hinterm Türchen

Das erste Lichtlein brennt und morgen ist das erste Türchen dran. Es ist die Zeit der kleinen Überraschungen und hinter einem Türchen gibt es auch ein von Back to the Wheel! zu gewinnen.
Bildschirmfoto 2015-11-30 um 20.36.52Wer dabei sein will, dem sei der Blog Dreickchen ans Herz gelegt. Sara, Janine und Consti schreiben den Lifestyle-Blog mit vielen inspirierenden Posts übers Reisen, Essen, Genießen, DIY, Mama-Sein und vieles mehr, was das Leben schöner macht

Dreieckchen findet ihr auch bei Instagram und Pinterest. Ihre vielen wirklich schönen Bilder machen einfach nur Lust aufs Essen, Kochen, Shoppen und neuen Urlaub planen.

Ab 1.12. gibt es die Überraschungseckchen, ein Adventskalender bei dem es hinter jedem Türchen etwas zu gewinnen gibt. Viele tolle Shops beteiligen sich, wie Stoff&Stil, Eulenschnitt oder Nu3.

Bildschirmfoto 2015-11-30 um 20.37.48
Auch Back to the Wheel! ist dabei, doch hinter welchen Türchen und welches Kit es sein wird, das bleibt eine Überraschung. Wer es gewinnt bekommt das Knit Kit frisch gesponnen von mir geschickt. 🙂

Ich freu mich sehr, dass ich mit dabei sein darf. Vielen lieben Dank an Sara, Janine und Consti!

Folgt Dreieckchen über Facebook, Pinterest und Instagram und bleibt up to date.

Und euch viel Spaß beim Türchen öffnen. Ich freue mich aufs Versenden einer kleinen Überraschung!