Angoragarn

Und wieder ist ein Vlies von Seidenhase versponnen:-)Foto 1-3

Das hier hat sich eine liebe Freundin ausgesucht und zum Spinnen gleich bei mir gelassen.
Foto 3-1Eine Mischung aus Seidenhasen-Angora mit diversen Wollemischungen.

Daraus wurden erstmal Kardenbänder, die ich dann – diesmal mal wieder mit der Handspindel – zu einem unterdrehten einfädrigen Streichgarn versponnen habe. Und das hier wird sich bald auf die Reise machen:-)

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Angora-Cowl

Foto 3Und damit es trotzdem noch was wolliges heute gibt: der Angora-Cowl ist fertig geworden.

Das 50g-Garn ist ein einfaches kerngesponnenes Singlegarn, welches aus dem wunderbaren flauschig-seidigen Seidenhasen-Vlies entstanden ist, das ich verpennt habe zu fotografieren… Es enthielt grünes Angora, verschiedene gefärbte Fasern, die z.T. Verläufe (ich glaube Bio-Merino) enthielten und dann farbige Seide.

Foto 5Ich kann nicht beschreiben WIE flauschig es ist. Einfach ohne Worte. Wenn ihr Angora in die Finger bekommt, dann spinnt was das Zeug hält. Es ist gigantisch! Dazu gab es heute mal eine Faserblume, deren Enden zusammen filzt wurden. Der Cowl ist so simpel wie möglich gehalten: einfach ein Schlauch in Patent mit einem dehnbaren norwegischen Anschlag.

PS: Dies ist der 100. Beitrag geworden… 🙂

 

 

A treasure for Sarah

Und weil ich gestern gerade dabei war…

Heute sind 100g eines ganz besonderen Garnes fertig geworden:

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A treasure for Sarah

80% wildes Angora, naturgrau und 20% Maulbeerseide, handkardiert zusammen mit handgefärbten Wensleydalelammlocken, multicolor in lavendel und türkis um einen Core gesponnen und mit einem Silberfaden verzwirnt (gute 100g bei 160m Lauflänge).

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Der pure Luxus. Noch nie hatte ich ein so weiches, zartes und glattes Garn in der Hand. Und noch nie hatte ich ein solch wertvolles Garn gesponnen.

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Aus dem Garn, ein Kundenwunsch, soll mal ein Schal werden und ich bin gespannt, wie der sich verstrickt anfühlen wird. Es muss ein phänomenales Tragegefühl werden – ein wahrer Schatz am Hals.

Und das tolle von der technischen Seite: es ist perfekt ausbalanciert. Von der rein praktischen Seite, wäre eine Nachbehandlung auch gar nicht möglich. Das Angora würde seine Fluffigkeit und Weichheit durch das leichte Anfilzen verlieren und es sollte beim Corespinning auch nicht notwendig werden, denn diese Spinntechnik kann immer zu einem ausbalancierten Ergebnis kommen.

Einen ganz lieben Dank an dieser Stelle an Gaby von Wiesengrün (DaWanda), die mir die Locken extra für dieses Garn einfärbte! Und ebenso einen lieben Dank an Claire von Seidenhase, die mir dieses wunderbare batt verkaufte!

Sarah, freue dich auf den Schal!