Der Faserkalender Türchen 4 – das königliche Merinoschaf

Wer kennt es nicht, das Merino-Schaf. Nichts geht über Strickkleidung und Wolle aus 100% Merino. Zumindest ist es immer das Raunen, das ich höre, wenn unter Nicht-Spinner oder anderen Fasernerds das Wort Merino fällt… Es ist auf jeden Fall eine Schaf auf das ich setzten würde, wenn es um die meist produzierte Faser geht. Dabei steckt soviel mehr hinter dem Qualitätsmerkmals, reines Merino.

bildschirmfoto-2016-12-01-um-20-56-49Die Familie des Merinoschafes hat königliche Wurzeln. Im 12. und 13. Jh., zur Zeit der Almohaden, kreuzte der spanische Herrscher seine Mutterschafe mit Böcken der Berber in Marokko auf der anderen Seite der Straße von Gibraltar. Das Ergebnis waren Schafe mit äußerst feinen und dichten Wollvliesen. Sie wurden nach dem afrikanischen Stamm der Meriniden benannt. Im Mittelalter stand der Export dieser neuen Schafrasse unter Todesstrafe und Spanien betrieb weltweit Handel mit seiner feinen Wolle. Ab dem 18. Jh. fanden die ersten Exporte der Tiere nach Nordafrika, Amerika und auch nach Deutschland statt. Europäische Siedler brachten deutsche Kreuzungen nach Australien und Neuseeland, die heute die größten Wollproduzenten der Welt sind. (1)

Die Merinos sind aber auch eine Schafrasse, die zur Einkreuzung in viele andere Schafrassen genutzt wurde. Meist ging es um die Verbesserung der Faserqualitäten wobei das Merino-Schaf die Feinheit einbringen sollte, wie z.B. das Rambouillet, das französische Merino. Hier zu findet ihr mehr in einem älteren Blog-Post über das Targhee-Columbia-Schaf.

800px-1905_championDie Merino-Faserqualitäten sind oft sehr unterschiedlich je nach Region aus der das Schaf stammt und je nach Züchtungsziel. Die Merinos untergliedern sich in unzählige Merinolinien, die einem steten Wandel durch Züchtung unterliegen. Und die Züchtungsziele können sehr unterschiedlich sein. Es kann z.B. um die höchst mögliche Produktivität gehen. So wurden Merinos gezüchtet, die eine möglichst große Hautoberfläche haben und es sind Schaf entstanden, die große Hautfalten bilden. In Klimazonen wie in Australien und Neuseeland ist so das Problem des Mulesings entstanden, eine Praktik, bei der solche Hautlappen am Po weg geschnitten werden, damit sich nicht die Larve einer dort ansässigen Fliege einnisten kann und die Tiere schädigt. Ein anderes Züchtungsziel kann auch ein bestimmter Faserdurchmesser und damit die Feinheit sein oder eine bestimmte Stapellänge.

Über die Faserfeinheit:

Mikron (micron) ist ein veraltete Bezeichnung für Mikrometer, die Einheit in der der Durchmesser eines Wollhaares gemessen werden kann. Mikron wird heute häufig genutzt, um die Faserfeinheit von Wolle auszudrücken und wird im Labor ermittelt. Je kleiner die Mikron, desto feiner die Wolle. Eine grobe Einteilung der Feinheiten hilft bei der Einschätzung der Faser und beim Fasereinkauf. Die folgende Einteilung bezieht sich nur auf die Merinowolle. Bezieht man andere Wollen mit ein, so verschiebt sich die Einteilung nach oben. Aber auch die Merinos unterscheiden sich in der Feinheit mitunter sehr. Hier ein guter Durchschnitt dieser Tabellen.

Eine grobe Reinheitseinteilung für Merino-Wollen:

< 15 mic = ultra fein / 15 – 18 mic = sehr fein / 18 – 20 = mic fein / 20 – 22 = mic mittelfein / 23-25 = mic grob

Es gibt aber auch ältere Systeme in denen Feinheiten bemessen wurden und um einiges subjektiver waren.

Das Bradford System (English Worsted Yarn Count System oder spinnig count): die Bradford Courts lassen sich mit Mikron korrelieren, messen aber in Strängen (die Einheit s steht für Single). Ursprünglich wurde gemessen wieviel 560-yard-Stränge ein Spinner aus 500g Kammzug herstellen konnten. Je feiner gesponnen wurde, desto mehr solcher Stränge konnten produziert werden. Von den feinsten Wollen konnten 80 solcher Stränge, also 80s, gesponnen werden. Von den gröbsten Wollen 34s. (2) Dieses System endet bei 80s, doch heute gibt es auch Merino-Wolle mit einer Feinheit von 90s. Für die Wollklassifizierung nach der Schur vor Ort, waren Vergleichs-Proben in den verschiedenen Feinheiten verfügbar, mit denen die frischen Wollen vergleichen werden konnten, oder an denen die Wollklassifizierter ihr Gefühl trainieren konnten. Dennoch bleibt dieses System subjektiv und ein Vlies enthielt zudem auch nicht nur eine Feinheit.

s in Bezug zu mic:

10-17 mic = <80s / 18-18,5 = 80s / 19-20 mic = 70s / 21-21,5 mic = 64s / 22-23 mic = 62s / 24-24,5 mic =60s / 25-26 mic = 58s / 27-27,5 mic = 56s / 28-29 mic = 54s / 30 mic und mehr = 50s (3)

Das Blood System stammt aus den 19. Jh. und betrachtet die Erblinie. Ausgangspunkt ist hier auch das Merino, welches in die USA importiert wurde und mit regionalen Schafen gekreuzt. Wieviel Merino im Schaf steckt führte zur Faserfeinheit: 1/2-Blut (nur ein Elternteil ist ein Merino), 1/4-Blut usw. (4)

Fine Wool 2 1/2 inches in staple length Very fine crimp (close together)
1/2 Blood Wool 3 inches in staple length Meduim fine crimp
3/8ths Blood Wool 3 1/2 inches in staple length Medium crimp
1/4 Blood Wool 4 inches in staple length Medium coarse crimp
Low 1/4 Wool 4 1/2 inches in staple length Coarse crimp (large waves)
Common 5 inches in staple length Very coarse
Braid 6 inches in staple length The most coarse

Es lassen sich natürlich auch alle drei Systeme zu einander in Bezug setzten. Das sieht dann so aus:

Fine Wool 64 to 70 to 80 Hanks Less than 22.04 Microns
1/2 Blood 60 to 62 Hanks 22.05 to 24.94 Microns
3/8 Blood 56 to 58 Hanks 24.95 to 27.84 Microns
1/4 Blood 50 to 54 Hanks 27.85 to 30.99 Microns
Low 1/4 46 to 48 Hanks 31.00 to 34.39 Microns
Common 44 to 40 Hanks 34.40 to 36.19 Microns
Braid 40 to 36 Hanks 36.20 to 40.20 Microns

Und zu guter letzt kann dies auch auch einige Schafrassen, von denen wir wohl einige vom Spinnen kennen, anwenden:

Delaine Merino 80’s Down to 64’s 18 to 22 Microns
Rambouillet 70’s Down to 60’s 19 to 25 Microns
New Zealand Merino 64’s Down to 60’s 20 to 25 Microns
Targhee & Romeldale 62’s Down to 58’s 22 to 26 Microns
Corriedale & Columbia 62’s Down to 46’s 22 to 34 Microns
Southdown 60’s Down to 50’s 24 to 31 Microns
Blue Leicester 60’s Down to 56’s 24 to 28 Microns
Shropshire, Suffolk, Dorset Horn, Montadale 58’s Down to 50’s 25 to 31 Microns
Finish Landrace (Finns) & Cheviot 58’s Down to 48’s 25 to 32 Microns
Oxford 50’s Down to 46’s 29 to 34 Microns
Romney 48’s Down to 44’s 31 to 36 Microns
Border Leicester 46’s Down to 40’s 33 to 38 Microns
Lincoln & Cotswold 40’s Down to 36’s 37 to 40 Microns

USDA-Grades: Das U.S. Department for Agriculture (USDA) wollte diese Systeme in Bezug setzen und objektivieren. So entstanden die UDSA-Grades, die auch heute noch genutzt werden. Ein Haken ist jedoch, dass sie in der gleichen Einheit wie das Bradford System messen und eine Verwechselungsgefahr besteht, wenn nicht angegeben wird, welches System angewendet wurde. Zudem gibt es eine Standardabweichung von 7,59 mic. D.h. dass ein Vlies, das mit 56s klassifiziert wurde in Micron gemessen 7,59 mic nach oben oder unten abweichen kann und somit z.B. die natürlichen Feinheitsschwankungen im Vlies berücksichtigt. Weicht die Feinheit mehr ab, so rutscht das Vlies in die entsprechend nächste Wollklasse. Zu guter Letzt bleibt noch die Frage, ob die Feinheit von  gewaschener oder fettiger Wolle ermittelt wurde. Das Bradford System klassifizierte meist fettige Wolle, also nach der Schur. Die USDA-Grades wurde wie die Micron an der gewaschenen Wolle angewendet.

USDA-GRADES grob unterteilt:

  • Fein: < 80 –  64s = 17 – 22 mic
  • Medium: 62 – 54s = 22 – 30 mic
  • Kraus: 52 – 44s = 30 – 36 mic
  • Sehr kraus: 42 – >36s = >36 mic

In diesem Kalendertürchen steckt übrigens ein südamerikanisches Merino, hier schneeweiß gebleicht. Ich nutze dieses Merino sehr gerne für meine Fasermischungen, denn die Faser ist glatt, nicht zu fein, denn das muss nicht immer das Beste sein und ich bekomme diese Faser in vielen herzlichen Farben aus denen ich die bunten Fasermischungen kardieren kann.

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Diese Faser stammt also nicht aus Neuseeland und Australien, sondern aus Südamerika, meist Argentinien. Hier besteht nicht das Larvenproblem, wodurch ich mehr Sicherheit habe, das die Wollproduktion die tierfreundlich verlief. Doch kann ich leider nicht sagen, welches Merino genau in diesem Kammzug steckt, es wird wohl eine Mischung sein. Schade, dass man beim Erwerb der Fasern nur so spärliche Informationen bekommen…

Dennoch einige allgemeine Merino-Faserdaten: Stapellänge: 5-12,5 cm / 12-25 mic / kleine Kräuselung, die von flach bis stark unterschiedlich ausgeprägt sein kann (5).

banana7Mein südamerikanischer Freund liegt übrigens bei 26 mic und gehört damit zu dem groben Merinos… Das zeigt, wie vorsichtig man mit dem Begriffen sein muss: grob heißt nicht kratzig oder weniger edel. Dieses Merino hat eine sehr gute und verlässliche Qualität und lässt wie ein Allrounder beim Spinnen einsetzen. Seine Stapellänge liegt mit fast 15 cm im langen Bereich.

Im Faserkalender werden noch mal die Merinos erscheinen. Dann berichte ich mehr von Vliesen und Kammzügen.

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Übrigens: Warum sind manche Vliese recht sauber, wenn sie direkt nach der Schur vom Schaf kommen und manche nicht? Das Wollfett ist der Schlüssel. Es gibt Schafrassen, so auch das Merino, die viel Wollfett produzieren. Das verteilt sich in den Faser und wirkt wasserabweisend. So kann, trotz Regen und Wetter, der Dreck nicht in das Vlies eindringen, sondern bleibt an der Oberfläche. So sind nur die Faserenden verschmutzt. Schaut man aber zwischen die Fasern, so sind diese sehr sauber und nur mit Schweiß und Lanolin versetzt. Solche Vliese sind ein Traum, wenn man die Wolle direkt nach der Schur bekommt und verarbeiten möchte. Ich hatte das Glück ein Merino-Mix frisch vom Schaf geschenkt bekommen zu haben und es war einfach wunderbar, solche Fasern zu waschen!

(1) Vgl.: D. Robson u. C. Ekarius: The Fleece & Fiber sourcebook, North Adams 2011, S.135.

(2) Vgl: https://en.wikipedia.org/wiki/Bradford_system am 2.12.2016.

(3) Vgl.: D. Robson u. C. Ekarius: The Fleece & Fiber sourcebook, North Adams 2011, S.138.

(4) Vgl.: http://www.gfwsheep.com/blood.count.html am 2.12.2016.

(5) Vgl.: D. Robson u. C. Ekarius: The Fleece & Fiber sourcebook, North Adams 2011, S.140.

Bildquelle Merinoschaf 1:  http://mhstatic.de/fm/1/MH_TC_Icebreaker_Shirt_900c.jpg

Bildquelle Merino 2: Champion Merino ram, 1905 Sydney Sheep Show Wikipedia, Commons

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Der Faserkalender – Türchen 1: Das Gotlandschaf

In den nächsten Dezember-Tagen möchte ich gerne einige Wollen vorstellen, die ich in der Werkstatt verwende. Jeden Tag öffne ich ein virtuelles Türchen und stelle eine naturfarbene Schafwollfaser vor. Und heute geht es mit einem Skandinavier los.

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Das Gotland-Schaf ist ein besonders spannendes Schaf, denn es liefert unterschiedliche Faserqualitäten. Ihr natürlich silber-grau melierter Farbton ist besonders und einzigartig unter den Wollen.

Die Bezeichnung Gotlandschaf wird für mehrere skandinavische Schaflinien verwendet. Sie gehen auf eine schwedische Schafrasse zurück, die Anfang des 20. Jh.s entwickelt wurde und nach der schwedischen Gotland-Insel benannt wurde, dennoch gibt es verschiedene Linien und damit Wollqualitäten. Dennoch haben sie die Hauptcharakteristika gemeinsam: lange Fasern, seidiges Gefühl, schöne Lockenwindungen, stark glänzend und silbergraue Farben, neben schwarz und weißen Wollen.

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Gotlandfasern sind gekämmt  sehr glatt und leicht drahtig. Mit über 30 mic gehören sie zu den groben Wollen. Aber sie müssen nicht gleich kratziges Garn ergeben. Sie können sich gut auf der Haut anfühlen oder sie können drahtig werden. Alles hängt mal wieder an der Verarbeitung und an der individuellen Wollqualität.

Und für Herr der Ringe Fans: Eine neuseeländische Linie – Stansborough Gotland – wurde auf Faserfeinheit gezüchtet. Ihre Wolle wurde für die Herstellung der Elfenumhänge genutzt, die in den Filmen Herr der Ringe getragen wurden. Die Fasern sollen leicht, strapazierfähig, leicht glänzend sein und dem späteren Textil einen fließenden Fall verleihen. (2)

thumb_imgp3591_1024Hier seht ihr zwei Kammzüge, der hintere ist pures Gotland-Schaf und der vordere stammt aus der Mischtüte vom Wolllust Schurwollversand und wurde skandinavisch bezeichnet und enthält laut Angabe überwiegend Gotland und Islandfaser. Ich kann hier nur einen Unterschied erfühlen: der gemischte Kammzug ist etwas voluminöser. Reines Gotland wirkt schwer und kompakt. Durch die fehlende Kräuselung fehlt die Luft zwischen den Fasern und somit kommen viel mehr Fasern auf das gleiche Volumen.

thumb_imgp2974_1024Ich persönlich würde Gotlandfasern aus einem Kammzug nicht pur verspinnen. Sie benötigen viel Drall, denn die Fasern sind rutschig und sie müssen zum eher feinen Zwirn verarbeitet werden, daher würde sie ein hartes, drahtiges Garn ergeben, das aber auch strapazierfähig und für Außenbekleidung geeignet wäre – und kein Hautschmeichler werden würde. Daher ziehe ich es vor, die Gotlandfasern in andere glatte Fasern – meistens Merino – einzumischen. Die Fasern fühlen sich fast seidig an und in andere glatte Fasern eingemischt bringen sie dieses seidenartige Gefühl mit rein. Außerdem erhöhen sie im Gemisch durch ihre Faserlänge die Strapazierfähigkeit des Garnes.
thumb_imgp3601_1024Gotlandfasern sind auch im Vlies erhältlich. In dieser Form gibt es auch kardierte Gotland-Lamm-Fasern. Beide seit ihr weiter oben im ersten Bild. Die Lammfasern im Vlies sind einen Tick heller als das Vlies der erwachsenen Schafen. Kardiert fühlen sich die Fasern wesentlich weicher aber weniger seidig an. Sie sind auch kürzer und natürlich nicht so glatt, durch die Lage im Vlies. Hier ist der Unterschied zwischen Fasern im Kammzug und im Vlies besonders deutlich. Ein Garn aus puren Gotlandfasern würde ich aus einem Vlies wagen. Vor einigen Jahren machte ich einen Versuch als Bouclé aus handkartierten Flocken. Es wurde erstaunlich weich und kann gut auf der Haut getragen werden.

thumb_imgp3590_1024Als Lamm bietet es wunderschöne kleine Löckchen. Diese Locken sind oft roh und sortiert erhältlich und diese empfehle ich auch für Lockengarne. Gotlandlocken sind verglichen mit Wensleydale-Locken oder Teeswaterlocken etwas schwieriger zu Lockengarne zu verarbeiten, denn sie sind kürzer und ihre Faseroberfläche, abgesehen von ihren Lockenwindungen, ist sehr glatt.

thumb_imgp3602_1024Sie roh zu verspinnen kann sinnvoll sein, denn das Wollfett ist manchmal behilflich, die rutschigen Locken auf einen Kern zu spinnen und hinterher, kann es einfach heraus gewaschen werden. Die Locken sind manchmal übrigens aus weiß zu bekommen. Unten seht ihr ein reines Gotland-Lockengarn, welches auf einen Kerngesponnen wurde. Hier fühlen sich die Locken sehr seidig an und wären ein Traum auf der Haut. Grundsätzlich wasche ich Gotlandlocken gerne selbst, denn sie filzern sehr sehr leicht.

Auf Grund der Filzanfälligkeit kaufe ich ungern die Gotlandfasern in der Flocke. Alleine durch eine komprimierte Lagerung in einer Tüte können die Fasern zusammen haken. In diesem Fall hilft noch kardieren, sie fluffen wieder auf. Dennoch kann es aber auch schon zu spät sein. Außerdem ist es eine sehr mühselige Arbeit, die schönen Löckchen aus der restlichen Flockefasern heraus zu zupfen. Die Ausbeute ist etwa 1:2 bis 1:3, also auch mäßig reichlich. Daher kaufe ich mir für meine Spinnerei lieber die rohen Locken und die Gotlandfasern im Band gekämmt. Hier ist die Lagerung kaum ein Problem. Auf dem Bild unten sind die gezupften Locke aus der Flocke (links), die Restfasern aus der Flocke (bitte) und handgewaschene, sortierte Locken (links) zu sehen, die weiter oben schon als Garn verarbeitet wurden.

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Für alle die sich für die Herkunft ihrer Fasern interessieren, empfehle ich sehr das Fleece & Fiber Soucebook (siehe unten). Es ist auf Englisch, wunderbar bebildert, im Aufbau ausgelegt für Spinner und andere Faser-Gewerke und ist äußerst umfangreich und praxisnah.

Und morgen geht es weiter mit dem Polarfuchs.

(1) Vgl.: D. Robson, C. Ekarius: The Fleece & Fiber Sourcebook, North Adams 2011, S. 162

(2) Vgl, ebd., S. 163